Pressemitteilung vom 04.07.2026 
Woche der Medienkompetenz erreicht Tausende Menschen in Rheinland-Pfalz
Mit mehr als 170 Veranstaltungen hat die Woche der Medienkompetenz 2026 Menschen aller Altersgruppen erreicht. Landesweit standen der sichere Umgang mit digitalen Medien, der Schutz vor Desinformation und die Förderung von Medienwissen im Mittelpunkt.
Rheinland-Pfalz. Die Woche der Medienkompetenz 2026 ist nach Angaben der Medienanstalt Rheinland-Pfalz mit einer positiven Bilanz zu Ende gegangen. Tausende Menschen nutzten die landesweiten Angebote, um ihre Kenntnisse im Umgang mit digitalen Medien zu erweitern und neue Anwendungen kennenzulernen. Insgesamt fanden mehr als 170 Veranstaltungen in Rheinland-Pfalz statt.
Das Programm richtete sich an alle Altersgruppen. Die Themen reichten von der Erkennung unseriöser Online-Angebote über Digitalsprechstunden bis hin zu Radioprojekten für Kinder und Hilfestellungen für Senioren beim Umgang mit dem Smartphone. Ziel der Aktionswoche war es, bestehende Angebote zur Medienkompetenz zu bündeln, die Auseinandersetzung mit digitalen Medien zu fördern und Hemmschwellen abzubauen.
Digitale Kompetenz im Mittelpunkt
Nach Angaben der Veranstalter spielt Medienkompetenz eine immer wichtigere Rolle im Alltag. Die Aktionswoche sollte dazu beitragen, Informationen besser einzuordnen, Desinformation zu erkennen und digitale Medien selbstbestimmt zu nutzen.
Die Initiative wird gemeinsam von der Landesregierung Rheinland-Pfalz und der Medienanstalt Rheinland-Pfalz getragen. Unterstützt wird sie von zahlreichen Partnern aus den Bereichen Bildung, Medien, Politik, Verbraucherschutz und Gesellschaft.
Die nächste Woche der Medienkompetenz ist bereits terminiert und findet von 7. bis 13. Juni 2027 statt.
Breite Unterstützung im ganzen Land
An der Aktionswoche beteiligten sich zahlreiche Institutionen, Verbände und Medienhäuser aus Rheinland-Pfalz. Dazu gehören unter anderem Bildungseinrichtungen, Offene Kanäle, Rundfunkanbieter, Tageszeitungen, Bibliotheken, das Landeskriminalamt, die Landeszentrale für politische Bildung sowie die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.
Auch Initiativen zur Erwachsenenbildung, Vereine, Medienprojekte und Organisationen aus den Bereichen Datenschutz, Leseförderung und digitale Bildung unterstützten die Veranstaltungsreihe.
Mit den vielfältigen Angeboten sollte deutlich werden, wie unterschiedlich Medienbildung im Alltag aussehen kann. Die Veranstaltungen boten sowohl praktische Hilfen für den sicheren Umgang mit digitalen Anwendungen als auch Informationen zur Bewertung von Nachrichten und Online-Inhalten.
Medienbildung als gesellschaftliche Aufgabe
Nach Einschätzung der Medienanstalt Rheinland-Pfalz hat die Woche der Medienkompetenz erneut gezeigt, dass im Land ein großes Netzwerk aus Partnern besteht, das sich gemeinsam für Medienbildung und demokratische Werte engagiert.
Die Veranstaltungsreihe setzte damit auch 2026 ein Zeichen für Vielfalt, Respekt und den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien. Mit den zahlreichen Aktionen in Städten und Gemeinden zwischen Trier und Worms konnten Menschen verschiedener Generationen erreicht und für den bewussten Umgang mit digitalen Informationen sensibilisiert werden. (PM/bearbeitet durch Red)
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