Pressemitteilung vom 30.06.2026 
Vorsicht bei aufblasbaren Sommerartikeln: Worauf Käufer achten sollten
Aufblasbare Sommerartikel aus PVC sind beliebt, bergen jedoch Risiken. Verbraucher sollten beim Kauf und der Pflege dieser Produkte einige wichtige Punkte beachten, um gesundheitsschädliche Chemikalien zu vermeiden.
Region. Aufblasbare Artikel wie Wasserbälle, Schwimmtiere oder Badeinseln sind fester Bestandteil vieler Sommerausflüge und Reisen. Doch Produkte aus weichem Polyvinylchlorid (PVC) können gesundheitsschädliche Chemikalien enthalten und sind oft nicht langlebig. "Verbraucher sollten daher beim Kauf von Luftmatratzen, Schwimmringen oder Pools besonders auf Materialqualität, Schadstoffprüfung und Sicherheitskennzeichen achten", rät Kerstin Effers, Referentin für Umwelt und Gesundheitsschutz der Verbraucherzentrale NRW.
Materialstärke prüfen
Die Dicke der PVC-Folie spielt eine entscheidende Rolle für die Haltbarkeit. Eine Mindeststärke von 0,25 Millimetern wird empfohlen, da dünnere Varianten schneller zu Löchern neigen. Ein kurzer Fingertest vor dem Kauf kann helfen: Das Material sollte fest sein und sich nicht leicht durchdrücken lassen. Hersteller hochwertiger Produkte geben diese Information oft auf der Verpackung an.
Auf Schadstoffe achten und im seriösen Handel kaufen
PVC-Spielzeuge können Phthalat-Weichmacher enthalten, die das Hormonsystem schädigen. Verbraucher sollten nach Hinweisen wie "Phthalatfrei" suchen und auf Prüfsiegel achten. Produkte mit GS-Zeichen oder Schadstoff-Prüfsiegeln garantieren die Einhaltung gesetzlicher Grenzwerte. Ein starker chemischer Geruch und schlechte Verarbeitung sind Warnsignale für minderwertige Qualität.
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Richtig pflegen und lagern
Nach der Nutzung in Salzwasser oder chlorhaltigen Pools sollten PVC-Artikel gründlich abgespült und im Schatten getrocknet werden, um Materialschäden und Schimmelbildung zu vermeiden. Außerhalb der Sommersaison ist ein dunkler Lagerplatz ideal. Reparatursets verlängern die Lebensdauer des Wasserspielzeugs.
Alternativen zu PVC in Betracht ziehen
Alternativen zu PVC-Produkten sind schwer zu finden, aber es gibt sie: Schwimmnudeln aus Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP) sind unbedenklicher und langlebiger. TPU (Thermoplastisches Polyurethan) ist ebenfalls eine flexible Option ohne bedenkliche Weichmacher. Sand- und Wassermuscheln aus hartem Kunststoff bieten eine langlebige Alternative für die Kleinsten. (PM/Red)
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