Pressemitteilung vom 27.06.2026 
Die Linke nominiert Line Bratenstein einstimmig zur Landratskandidatin
Die Linke im Westerwald hat ihre Kandidatin für die Landratswahl bestimmt. Bei der Mitgliederversammlung in Ransbach, Baumbach erhielt Line Bratenstein einstimmig die Unterstützung des Kreisverbands. Im Mittelpunkt standen ihre politischen Ziele und die Schwerpunkte des Wahlkampfs.
Ransbach-Baumbach. Die Mitglieder des Kreisverbands Westerwald der Partei Die Linke haben Line Bratenstein am Donnerstagabend einstimmig als Kandidatin für die Landratswahl am 16. August 2026 nominiert. Mit dem Votum startet der Kreisverband geschlossen in den Kommunalwahlkampf. In ihrer Bewerbungsrede stellte Bratenstein ihre politischen Ziele für den Westerwald vor und bezeichnete ihre Kandidatur als Angebot für einen solidarischen Landkreis.
Schwerpunkte der Kandidatur
Bratenstein verwies auf die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen und kritisierte geplante Einsparungen im sozialen Bereich. Sie machte deutlich, dass aus ihrer Sicht steigende Mieten, der Wegfall von Busverbindungen, die Schließung von Arztpraxen sowie die schwierige Lage sozialer Einrichtungen konkrete Probleme seien, auf die politisch reagiert werden müsse.
Außerdem berichtete sie von ihren Eindrücken beim Bundesparteitag der Linken in Potsdam. Dort habe sie eine breite Unterstützung für eine Politik erlebt, die soziale Themen stärker in den Mittelpunkt stelle und konkrete Lösungen anstrebe.
Mitglieder diskutieren politische Themen
Nach der Vorstellung der Kandidatin nutzten die Mitglieder die Gelegenheit, Fragen zu den politischen Schwerpunkten ihrer Bewerbung zu stellen. Im Mittelpunkt der Diskussion standen Klimaschutz, der öffentliche Personennahverkehr und soziale Gerechtigkeit.
Bratenstein betonte, dass Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit aus ihrer Sicht eng miteinander verbunden seien. Beim Thema Mobilität sprach sie sich für einen deutlichen Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs im Westerwald aus. Ziel sei ein verlässliches Angebot, das den Menschen im Alltag tatsächlich zur Verfügung stehe.
Fokus auf soziale Infrastruktur
Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Kandidatur betrifft die soziale Infrastruktur im Landkreis. Dazu zählen nach ihren Angaben eine wohnortnahe medizinische Versorgung, bezahlbarer Wohnraum sowie gut erreichbare Beratungsangebote. Ebenso nannte sie Frauenhäuser und queerfeministische Politik als wichtige Bestandteile ihres politischen Programms.
Zum Abschluss ihrer Rede kündigte Bratenstein an, sich für soziale Gerechtigkeit einzusetzen und Menschen zuzuhören. Sie wolle sich gegen Entwicklungen stellen, bei denen unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen gegeneinander ausgespielt würden. Für ihre Kandidatur erhielt sie das einstimmige Vertrauen der Mitglieder. Nach der Nominierung erklärte sie, Politik beginne vor Ort und sie wolle sich dafür einsetzen, dass der Westerwald niemanden zurücklasse. Mit der einstimmigen Wahl sieht sich der Kreisverband für den bevorstehenden Kommunalwahlkampf gut aufgestellt. (PM/bearbeitet durch Red)
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