Pressemitteilung vom 24.06.2026 
Bürgerbegehren gegen Windkraftpläne offiziell eingereicht
Die Bürgerinitiative "Erhaltet unsere Natur und Wälder" hat ihr Bürgerbegehren gegen die Verpachtung gemeindeeigener Flächen für Windenergieanlagen offiziell eingereicht. Nun fordert sie, das Verfahren bis zu einem möglichen Bürgerentscheid auszusetzen.
Selters/Wirges. Die Bürgerinitiative "Erhaltet unsere Natur und Wälder" hat das Bürgerbegehren gegen die Verpachtung gemeindeeigener Flächen für die Errichtung von Windenergieanlagen offiziell eingereicht. Die Unterlagen wurden am 22. Juni 2026 bei den zuständigen Verbandsgemeindeverwaltungen Selters und Wirges für die betroffenen Ortsgemeinden abgegeben.
Nach Angaben der Bürgerinitiative kamen innerhalb kurzer Zeit deutlich mehr Unterstützungsunterschriften zusammen als gesetzlich erforderlich. Die Initiative wertet dies als Zeichen dafür, dass viele Bürger unmittelbar an einer Entscheidung beteiligt werden möchten, die Natur, Landschaftsbild und Lebensqualität betreffe.
Bürgerentscheid als Ziel
Nach Auffassung der Bürgerinitiative ist das Bürgerbegehren Ausdruck kommunaler Mitbestimmung. Ziel sei es, den Bürgern die Möglichkeit zu geben, in einem Bürgerentscheid selbst über die Verpachtung gemeindeeigener Flächen für Windenergieanlagen zu entscheiden.
Parallel zur Einreichung der Unterlagen wurden die betroffenen Gemeinden aufgefordert, bis zum Abschluss des demokratischen Verfahrens keine weiteren Schritte zur Umsetzung des Windkraftprojekts einzuleiten. Aus Sicht der Initiative sollte zunächst das Ergebnis eines möglichen Bürgerentscheids abgewartet werden.
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Forderung nach Verfahrenspause
Die Bürgerinitiative sieht in der Zahl der Unterstützungsunterschriften ein deutliches Signal aus der Bevölkerung. Nach ihrer Auffassung sollte bis zur endgültigen Entscheidung durch die Bürger darauf verzichtet werden, weitere Fakten zu schaffen.
Nach Darstellung der Initiative richtet sich das Bürgerbegehren nicht grundsätzlich gegen die Energiewende. Im Mittelpunkt stehe vielmehr die Frage, ob die Bevölkerung vor Ort über die Nutzung gemeindeeigener Waldflächen für Windenergieanlagen selbst entscheiden solle.
Dank an Unterstützer
Die Bürgerinitiative erwartet, dass der weitere Ablauf des Verfahrens neutral begleitet und der demokratische Wille der Bevölkerung respektiert wird. Sie vertraut darauf, dass kommunale Gremien und Verwaltungen bis zu einer Entscheidung der Bürger von weiteren Maßnahmen Abstand nehmen.
Abschließend bedankt sich die Bürgerinitiative ausdrücklich bei allen Unterstützern, die das Bürgerbegehren mit ihrer Unterschrift begleitet haben. Die Initiative sieht darin ein Zeichen für Mitbestimmung, Transparenz und demokratische Beteiligung auf kommunaler Ebene. (PM/bearbeitet durch Red)
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