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Pressemitteilung vom 17.06.2026    

Bereit Verantwortung zu übernehmen: CDU stellt Klaus Lütkefedder als Landratskandidat auf

Die Christdemokraten im Westerwald haben zu Wochenbeginn einen wichtigen Schritt in Richtung Landratswahl gemacht: Klaus Lütkefedder, seit 17 Jahren Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wallmerod, erhielt bei einem mit 180 Teilnehmern sehr gut besuchten Kreisparteitag 98,2 Prozent Zustimmung - ein großer Vertrauensbeweis - als Landratskandidat der CDU.

CDU-Landratskandidat Klaus Lütkefedder (Bildmitte) will "enkeltaugliche Politik" umsetzen. Gemeinsam mit (von links nach rechts) Dr. Stephan Krempel, Kathrin Evrem, Jenny Groß, Margitta Lütkefedder und Harald Orthey MdB (Foto: CDU Westerwald)

Herschbach. Die frisch ernannte Bildungsstaatssekretärin und CDU-Kreisvorsitzende Jenny Groß konnte in der voll besetzten Halle im "Haus Hergisbach" bei guter Stimmung zahlreiche haupt- und ehrenamtliche Mandatsträger begrüßen: Innenminister Achim Schwickert, MdB Harald Orthey, die MdLs Janick Pape und Roland Weimer, Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland und den Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion, Dr. Stephan Krempel.

Ortsbürgermeister Axel Spiekermann wünschte dem Kreisparteitag einen guten Verlauf und betonte dabei die Gemeinsamkeit überzeugender politischer Entscheidungen. Die CDU als Westerwaldpartei mache ihre Verantwortung für die Region und ihren Gestaltungswillen immer wieder deutlich.

Der mit viel Applaus begrüßte bisherige Landrat und neue Innenminister Achim Schwickert fühlte sich in seiner Westerwälder Heimat sichtlich wohl. Er gab einen kurzen Einblick in die Mainzer Regierungsarbeit und die inhaltlichen Schwerpunkte in seinem Ministerium. Erklärtes Ziel der Koalition sei eine spürbare Aufstockung der kommunalen Finanzen, eine Stärkung des Personalstammes bei der Polizei sowie ein verantwortungsbewusster Umgang mit Entscheidungen beim Thema Migration. Die Situation im Bereich ÖPNV müsse realistisch wahrgenommen und gestaltet werden.

Dr. Stephan Krempel, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion, erläuterte Anforderungsprofil und Verfahrensweg bei der parteiinternen Kandidatensuche. Die vorzuschlagende Person sollte "aus dem Stand" eine Kreisverwaltung leiten können, im Westerwald bekannt und beliebt sein sowie die Region führen und voranbringen können. "In Verantwortung für die Menschen im Westerwald schlagen Kreisvorstand und Kreistagsfraktion Klaus Lütkefedder als CDU-Landratskandidaten vor, er ist nicht nur bekannt und beliebt, sondern auch in besonderem Maße kompetent und kreativ", so Krempel abschließend.

Überzeugende Bewerbungsrede
In seiner Bewerbungsrede zeigte sich Klaus Lütkefedder gewohnt bodenständig. Er sprach offen darüber, wie er gemeinsam mit seiner Familie über die Kandidatur nachgedacht habe. "Am Ende war klar: Ich kann das, ich will das – und es passt zu unserem Leben." Verantwortung sei der Kern seiner Motivation. Lütkefedder zeichnete ein realistisches Bild der kommenden Jahre. Die wirtschaftliche Lage werde schwieriger, sagte er, doch der Westerwald habe schon oft bewiesen, dass er Herausforderungen meistern könne. "Wir sind fleißig, geerdet und lösungsorientiert – das macht unsere Region stark." Er forderte eine solide Finanzpolitik: Öffentliche Mittel müssten zielgerichtet eingesetzt und Investitionen auf ihre Ertragskraft geprüft werden. Förderprogramme von Land, Bund und EU seien konsequent zu nutzen. Klaus Lütkefedder sprach sich für zusätzliche Gewerbeflächen, eine leistungsfähige Infrastruktur und die Sicherung qualifizierter Fachkräfte aus. Wirtschaftliche Entwicklung und Naturschutz seien "zwei Seiten einer Medaille". Als Beispiel erfolgreicher Regionalentwicklung verwies er auf seine frühere Tätigkeit im Wirtschaftsministerium, etwa beim Aufbau des Metall-Keramik-Clusters in Höhr-Grenzhausen.



Auch beim Thema Bauen sieht er klare Potenziale. Mit Blick auf die hohen Investitionen des Kreises in Schulen, Verwaltungsgebäude und Straßen betonte er die Bedeutung effizienter Planung. Als Bauingenieur bringe er dafür die nötigen Kenntnisse mit. In der Mobilität setzt er auf pragmatische Lösungen: funktionierende Straßen, alltagstaugliche Radwege und einen Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), der sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert. "Leere Busse helfen niemandem." Bildung, Gesundheit und gesellschaftlicher Zusammenhalt bildeten weitere Schwerpunkte seiner Rede. Lütkefedder lobte die gute Ausstattung der Schulen und Kitas im Kreis. Bei der Gesundheitsversorgung sieht er Handlungsbedarf, insbesondere bei der Sicherung ärztlicher Angebote im ländlichen Raum. Er hob das Engagement der Vereine, Feuerwehren und Ehrenamtlichen hervor – "den Kitt unserer Gesellschaft".

Zum Abschluss gab er sich kämpferisch: Die CDU wolle das Landratsamt verteidigen und die erfolgreiche Arbeit von Achim Schwickert fortsetzen. "Ich trete an, um zu gewinnen", sagte Lütkefedder unter Applaus.

Eindeutiges Ergebnis
Nach geheimer Wahl konnte CDU-Kreisvorsitzende Jenny Groß das überzeugende Ergebnis verkünden. Von 168 stimmberechtigten Mitgliedern votierten 163 mit "Ja", es gab zwei Enthaltungen. "Er hat die Fach- und Sachkenntnis und kann das Amt des Landrates mit der nötigen Verantwortung und Kompetenz ausführen, davon sind wir überzeugt! Klaus Lütkefedder bringt alle Voraussetzungen für die Führung einer Kreisverwaltung mit: Erfahrung, ein starkes Netzwerk und große Begeisterung für die Aufgabe. Er brennt für dieses Amt und wird unseren Westerwaldkreis mit seinen Verbindungen und seiner Erfahrung weiter nach vorne bringen."

Mit großer Geschlossenheit und einem engagierten Wahlkampf wollen die Westerwälder Christdemokraten nun mit Klaus Lütkefedder für eine überzeugende Entscheidung der Wähler am 16. August 2026 kämpfen. (PM)



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