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Pressemitteilung vom 14.06.2026    

Harald Orthey im Dialog mit dem Verkehrsgewerbe Rheinland: Herausforderungen und Lösungen

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Harald Orthey traf sich mit Vertretern des Verbandes des Verkehrsgewerbes Rheinland e.V., um über zentrale Themen der Transport- und Logistikbranche zu sprechen. Im Fokus standen dabei die wirtschaftlichen Belastungen und der anhaltende Fahrermangel.

Joachim Altmann, Gebrüder Schröder GmbH & Co. KG, Harald Orthey MdB und Prof. Dr. Dirk Engelhardt, Vorstandssprecher des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (Foto: Karl-Heinz Boll)

Region. In einem Gespräch tauschte sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Harald Orthey mit dem Verband des Verkehrsgewerbes Rheinland e.V. (VDV Rheinland) über die aktuellen Herausforderungen und politischen Rahmenbedingungen im mittelständischen Transport- und Logistiksektor aus. Der Verband repräsentiert zahlreiche Unternehmen aus den Bereichen Transport, Logistik und Verkehr - eine Branche, die auch in Ortheys Wahlkreis Montabaur stark vertreten ist.

Orthey betonte die Bedeutung des von ihm initiierten "Parlamentskreis Straße", einer parteiübergreifenden Plattform im Deutschen Bundestag. Ziel sei es, die Relevanz der Straßeninfrastruktur stärker in den politischen Fokus zu rücken und die Anliegen des mittelständischen Straßenverkehrsgewerbes in Entscheidungsprozesse einzubringen. Er hob hervor, dass der Finanzierungskreislauf Straße im Koalitionsvertrag ausdrücklich verankert sei und er sich dafür einsetzen werde, dass Lkw-Mauteinnahmen zweckgebunden in den Erhalt und Ausbau der Straßeninfrastruktur zurückfließen.

Herausforderungen und Lösungsansätze
Ein zentrales Thema war die wirtschaftliche Lage der Unternehmen. Die Vertreter des VDV Rheinland schilderten die Belastungen durch hohe Energie- und Kraftstoffpreise, zunehmende Bürokratie und steigende betriebliche Kosten. Insbesondere mittelständische Betriebe stünden dadurch vor erheblichen Herausforderungen.



Breiten Raum nahm der Fahrermangel ein, der die Branche seit Jahren belastet. Ein "Königsweg" sei nicht in Sicht, so der Tenor - vielmehr brauche es ein Bündel an Maßnahmen. Diskutiert wurden unter anderem verbesserte Arbeitsbedingungen, Bürokratieabbau, Reformen im Fahrerlaubnisrecht sowie die Digitalisierung im Transportwesen.

Lkw- und Busführerschein im Fokus
Positiv bewertet wurde das "2-in-1-Modell", das Führerscheinausbildung und Berufskraftfahrerqualifikation enger verzahnt. Ein Diskussionspunkt waren die hohen Kosten für den Erwerb von Lkw- und Busführerscheinen. Während in Deutschland häufig 10.000 bis 12.000 Euro fällig werden, liegen die Kosten in Österreich bei 3.000 bis 4.000 Euro - ein Unterschied, der nach Ansicht der Gesprächsteilnehmer politische Aufmerksamkeit erfordert. MdB Harald Orthey erklärte, dass er dieses Thema "ausdrücklich im Fokus" habe und sich für eine zügige Weiterentwicklung einsetzen werde.

Guido Borning, Geschäftsführer des VDV Rheinland, würdigte Ortheys Engagement. Die rheinland-pfälzische Branche schätze seine klare verkehrspolitische Positionierung und seinen Einsatz für mittelständische Transport- und Logistikunternehmen sehr. (PM/Red)


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