Von Almersbach bis Rodenbach: Ein unvergesslicher Wandertag im Westerwald
Von Klaus Köhnen
Wie bereits in den letzten Jahren war die Zahl der Wanderer auch bei der fünften Auflage der Kühlwagenwanderung kaum zu überblicken. An den einzelnen "Zielpunkten" konnten sich die Wanderlustigen ihre Stempel und natürlich ein kühles Getränk abholen. Es gab neun Stationen, an denen es neben Verpflegung auch Kurzweil und den begehrten Stempel gab.
Oberwambach/Region. An der Wanderung am Fronleichnamstag, in diesem Jahr war es der 4. Juni, nahmen, trotz der Wetterkapriolen der Vortage, rund 3.000 Wanderfreudige teil. Mit diesem großen Erfolg, so Muli, konnte niemand rechnen, sagten doch die Wetterprognosen nichts Gutes voraus. "Natürlich freuen wir uns, dass die Wanderung von so vielen angenommen wurde." Was immer ein Unsicherheitsfaktor sein wird, ist, wie bei allen "Open-Air-Veranstaltungen", das Wetter. Aber auch in diesem Jahr war Petrus mit den Wanderern und dem Veranstalter im Einklang. Es blieb fast durchgehend trocken. An allen Stationen, der Ausgangsort der Wanderung war jedem und jeder Gruppe freigestellt, trafen die Teilnehmenden bereits ab 9 Uhr ein. Neben dem Zelt in Oberwambach bei #mulidahein# gab es weitere Stationen. Diese waren in Almersbach, am Bismarckturm, in Stürzelbach, Berod, Gieleroth, Michelbach, Lautzert und Rodenbach. Die Route, die die Wandergruppen nutzen war, wie in jedem Jahr, freigestellt.
Kühlwagen Wanderweg ein Event für fast jeden
Viele Vereine und Organisationen, aber auch Nachbarn und Freunde hatten sich zu Gruppen zusammengefunden, um diesen Feiertag gemeinsam zu verbringen. Wanderer, die zunächst allein begannen, fanden sich unterwegs oft zu kleinen und größeren Gruppen zusammen, um den weiteren Weg gemeinsam zu erwandern. Die Wanderfreunde und Wanderfreundinnen konnten sich die Reihenfolge der neun Stationen frei wählen. Nicht alle Stationen mussten angelaufen werden, um die, für die Teilnahme an der Verlosung notwendigen fünf Stempel zu erhalten. Für jede Wanderkarte, die mit fünf Stempeln versehen wurde, spendet die Kreissparkasse Westerwald-Sieg wieder einen Baum.
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An allen Stationen, an denen die Wanderfreudigen aus unterschiedlichen Richtungen ankamen, hatten die Helferinnen und Helfer alle Hände voll zu tun, um die Teilnehmer mit Gegrilltem und den notwendigen Erfrischungen zu versorgen. Ab 16 Uhr kamen die ersten dann wieder in Oberwambach an. Hier im Zelt wurden sie mit Musik von der Burgkapelle Hartenfels begrüßt. Alle waren sich einig, dass dies wieder eine hervorragend organisierte Veranstaltung gewesen sei. Verbandsgemeinde Bürgermeister Fred Jüngerich, der, wie in allen Jahren, ebenfalls mit einer Gruppe gewandert war, ließ es sich nicht nehmen Muli und dem Team zu danken. Wichtig sei ihm, so Jüngerich, dass er, wie viele andere Wanderer auch, kaum Müll einsammeln "musste".
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