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Pressemitteilung vom 01.06.2026    

Vermisste Frau aus Ahrweiler: Ehemann in Untersuchungshaft

Eine 29-jährige Frau aus dem Kreis Ahrweiler wurde Opfer eines Gewaltverbrechens. Ihr von ihr getrennt lebender Ehemann steht unter dringendem Tatverdacht. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

(Symbolfoto)

Adenau. Die am 28. Mai 2026 vermisst gemeldete Frau wurde in der Nacht vom 29. auf den 30. Mai 2026 tot in ihrem Pkw gefunden. Sie wies Stich- und Schnittverletzungen auf, die auf ein Gewaltverbrechen hindeuten. Eine Obduktion soll Klarheit über die Todesursache bringen.

Der 43-jährige, von der Getöteten getrennt lebende Ehemann, ein tunesischer Staatsangehöriger, gilt als dringend tatverdächtig. Er erschien am 29. Mai 2026 auf einer Polizeidienststelle in Nordrhein-Westfalen und erkundigte sich nach einer angeblichen körperlichen Auseinandersetzung. Zu diesem Zeitpunkt war die Leiche noch nicht entdeckt worden. Aufgrund bestehender Verdachtsmomente und Blutspuren an seinen Händen wurde er vorläufig festgenommen. Eine Untersuchung bestätigte, dass es sich um das Blut der Getöteten handelte.



Am 30. Mai 2026 erließ das Amtsgericht Koblenz auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des Totschlags und Fluchtgefahr. Das Paar hat zwei gemeinsame Kinder im Alter von vier und sieben Jahren, die nun bei Angehörigen untergebracht sind. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf den genauen Tatablauf und das Motiv. Die Trennung des Paares könnte eine Rolle gespielt haben; es wird geprüft, ob die Tat als Mord einzustufen ist. (PM/Red)


Mehr dazu:   Blaulicht  
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