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Pressemitteilung vom 31.05.2026    

Familienferiendorf Hübingen kämpft um Zukunft: Spenden sollen Rettung sichern

Das Familienferiendorf Hübingen steht wegen steigender Kosten und Sanierungsbedarf unter Druck. Gleichzeitig wächst in der Region die Unterstützung durch Spenden. Für die Fortsetzung des Betriebs fehlt jedoch noch ein entscheidender Betrag.

(Fotoquelle: Uli Schmidt)

Hübingen/WW. Die Stiftung Familienferiendorf Hübingen sieht wachsende Hoffnung auf eine Rettung des Familienferiendorfs (FFD) Hübingen, das durch steigende Kosten und einen Investitionsstau in Existenznot geraten ist. Nach Angaben der Stiftung zeigen immer mehr Menschen und Organisationen in der Region Solidarität. Es gingen kleine, größere und ganz große Spenden ein, darunter auch eine sechsstellige Summe.

Die Stiftung betont, dass weitere Beiträge von Unternehmen, Privatleuten, Vereinen, Einrichtungen und Organisationen notwendig sind, um den Betrieb erfolgreich fortsetzen zu können. Ziel sei es, die Finanzierung für die anstehenden Schritte zur Stabilisierung der Einrichtung zu sichern.

Wie es zum Engpass kam
Nach dem Ausstieg des Bistums Limburg vor fast 20 Jahren wurde das Familienferiendorf weiterhin betrieben. Bis heute führte ein kleiner Verein die Einrichtung mit viel Engagement und einer motivierten Mitarbeiterschaft fort. Vor einem Jahr wurde ergänzend eine eigene Familienferiendorf-Stiftung gegründet, die den Verein künftig finanziell unterstützen soll.

Trotz dieser Struktur wurde Ende letzten Jahres ein Insolvenzverfahren des Trägervereins notwendig. Als Gründe werden die wirtschaftliche Belastung sowie der Zustand der in die Jahre gekommenen Anlage genannt.

Sanierung nach fast sechs Jahrzehnten
Die Einrichtung muss nach fast 6 Jahrzehnten an vielen Stellen saniert werden. Genannt werden unter anderem das Wasserleitungsnetz, die Energieversorgung und die Dacheindeckung. Die hohen Kosten seien für die vielen im Bauhausstil errichteten Gebäude nicht durch die laufenden Einnahmen zu finanzieren. Zusätzlich wird darauf verwiesen, dass sich der Bund aus der investiven Förderung verabschiedet habe.




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Ziel: Betrieb langfristig sichern
Spenden sollen es ermöglichen, die weitläufige Anlage schrittweise zu sanieren und wieder Voraussetzungen für einen nachhaltigen wirtschaftlichen Betrieb zu schaffen. Nach Angaben der Stiftung wurde bereits eine mittlere sechsstellige Summe eingesammelt. Aktuell fehlen noch etwa 290.000 €, damit es am landschaftlich reizvollen Buchenberg oberhalb von Hübingen erfolgreich weitergehen kann.

Die Stiftung geht davon aus, dass viele Familien aus ganz Rheinland-Pfalz und weit darüber hinaus auf eine Fortsetzung warten und wieder für eine hohe Belegung sorgen werden. Auch andere Gruppen, Vereine und Organisationen könnten das FFD für einen zeitnahen Aufenthalt buchen und das Familienferiendorf damit unterstützen.

Spendenkonto und Kontakt
Die Stiftung verweist darauf, dass jeder Betrag helfe, egal ob 10 oder 1.000 € oder sogar eine weitere sechsstellige Summe. Spenden können auf folgendes Konto überwiesen werden:
Stiftergemeinschaft Sparkasse Westerwald-Sieg
IBAN DE87 5735 1030 0055 0858 80
Verwendungszweck: Familienferiendorf Hübingen e.V.

Weitere Infos gibt Hausleiter Michael Nagel unter der Telefonnummer 06439/9200422 oder E-Mail m.nagel@ffd-huebingen.de. (PM/bearbeitet durch Red)


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