Neue Veranstaltungsreihe „Kunstspektakel Alte Burg“ findet zum zweiten Mal statt
Viel Kunst, Handwerk und spannende Workshops haben Besucher zur Alten Burg in Rotenhain gelockt. Organisatoren preisen es als ein Kunstspektakel der Freude, der Anerkennung, des Friedens und der Wertschätzung.
Rotenhain. „Wir sind sehr glücklich über den Verlauf des Festivals“, sagt Annegret Held. Sie ist die Initiatorin der Veranstaltungsreihe „Kunstspektakel Alte Burg“ in Rotenhain. Nach 2024 wurde die Veranstaltung am vergangenen Wochenende zum zweiten Mal ausgerichtet. Neben verschiedenen interessanten und spannenden Workshops, die von heimischen Künstlerinnen geleitet wurden, gab es einen Kunsthandwerkermarkt und eine Ausstellung von Arbeiten Kunstschaffender aus der Region.
Eröffnung und Idee der Veranstaltung
An der Eröffnung durch Schriftstellerin Annegret Held nahm auch Markus Hof, Bürgermeister der Verbandsgemeinde (VG) Westerburg, teil. Alle Menschen seien kreativ, in jeder Lebenslage und Lebensphase, so Held. Von Kunstschaffenden gehe eine Friedfertigkeit aus, und genau das brauche die Welt aktuell. „Die heilsame Energie von schönen, bunten Dingen, die unsere Seele nähren. Haben Sie je vor einem großen Kunstwerk gestanden und konnten den Blick nicht wenden?“, fragte Held.
Kunst sei nicht nur friedfertig oder heilsam, sondern auch kraftvoll. Ihre Vision sei es gewesen, einen kritikfreien Ort zu schaffen, wo alles gewürdigt, gesehen und geschätzt wird. „Alles, was wir hervorbringen, ist wertvoll, in jeglichem Stadium des schöpferischen Prozesses“, bekräftigte die Schriftstellerin. Es soll ein Kunstspektakel der Freude, der Anerkennung, des Friedens und der Wertschätzung sein. Und die Burg soll als Wahrzeichen dienen. Abschließend dankte sie den Sponsoren, ohne die die Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre. Ihren Dank richtete sie auch an die Helfer und den Burgherren.
Rückblick der Organisatoren
Johannes Schmidt von Hannes e.V., dem ausrichtenden Verein, sagte, dass die Veranstaltungsreihe etwas Neues in der Region sei und sich noch in der Findungsphase befinde. Sie müsse sich noch als festes Event in der Region etablieren. Dennoch sei man mit dem Verlauf zufrieden. Er berichtete, dass es viel Publikumsverkehr gegeben habe, unter anderem von vorbeifahrenden Radfahrern und Spaziergängern. Die Zahl der Workshop-Teilnehmer habe sich jedoch in Grenzen gehalten.
Workshops und Besucher
Für die Workshop-Leiterinnen war die kleine Zahl der Teilnehmer eher ein Segen. Sabine Dörner vom Aquarell-Workshop erklärte, dass sie in einer kleinen Gruppe die Teilnehmer intensiver betreuen könne. Das sei ihr lieber als der reine Frontalunterricht bei einer großen Teilnehmergruppe. Ihr stimmte Irene Bearthes zu. Bei ihr lernten die Teilnehmer Bookfolding.
Die Teilnehmerinnen der Schreibwerkstatt von Annegret Held hatten unterschiedliche Gründe für ihre Teilnahme. Tanja Müller aus Stockhausen-Illfurth möchte ein Buch schreiben. Barbara Bergstäßer aus Unnau dagegen arbeitet an einer Dorfchronik mit und möchte lernen, wie sie ihre Texte lebendiger gestalten kann.
Im Laufe des Tages kamen immer mehr Besucher, vor allem Familien fanden den Weg auf das Gelände und zur Burg. Sie schauten sich an den Verkaufsständen um, aßen, tranken und verbrachten einen schönen Sonntag bei bestem Wetter.
Lokales: Westerburg & Umgebung
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