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Pressemitteilung vom 14.05.2026    

Dreifelder Weiher wird nach Sanierung wieder mit Wasser gefüllt

Der Dreifelder Weiher füllt sich wieder mit Wasser. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten an Damm, Grundablass und Mönchbauwerk beginnt damit ein wichtiger Schritt für die Westerwälder Seenplatte. Mit dem Wasser kehrt auch wertvoller Lebensraum für viele Arten zurück.

Wiedereinstau am Dreifelder Weiher. (Foto: NABU/Karin Rohrbach-Gramsch)

Dreifelden. An der Westerwälder Seenplatte ist ein wichtiger Schritt geschafft: Der Dreifelder Weiher wird nach umfangreichen Sanierungsarbeiten wieder eingestaut. Er ist mit über 90 Hektar der mit Abstand größte Weiher der Westerwälder Seenplatte. Sanierungsarbeiten wurden am Damm und am Grundablass durchgeführt, außerdem wurde das Mönchbauwerk neu errichtet.

Bedeutung für Natur und Region
Mit dem steigenden Wasserspiegel kehrt auch wertvoller Lebensraum zurück. Der Dreifelder Weiher gilt als europaweit bedeutendes Refugium für Wasservögel, Amphibien und viele weitere Arten. Die Sanierung dient dazu, die Teichlandschaft dauerhaft zu erhalten und weiterzuentwickeln. Damit soll sie sowohl als Lebensraum für zahlreiche Arten als auch als Naturerlebnis für Anwohner und Gäste gesichert werden.

Die Arbeiten wurden mit Mitteln des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität des Landes Rheinland-Pfalz gefördert. Nach Angaben der NABU-Stiftung ist die Maßnahme ein wichtiger Beitrag, um die besondere Landschaft an der Westerwälder Seenplatte langfristig zu bewahren.

Füllung hängt vom Wetter ab
Bis der Weiher vollständig gefüllt ist, wird noch etwas Zeit vergehen. Wie schnell sich das Gewässer wieder füllt, hängt vor allem vom Niederschlag in den kommenden Wochen ab. Rund um den Damm stehen zudem noch abschließende Arbeiten an.



Die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe bittet deshalb um Verständnis, dass es in diesem Bereich bis Anfang Juni teilweise weiterhin zu Einschränkungen bei der Nutzung der Straße und des Wanderwegs kommen kann. Die Rückkehr des Wassers ist damit zwar eingeleitet, vollständig abgeschlossen ist das Projekt aber noch nicht.

Info-Tag im Juni geplant
Die letzte grundlegende Sanierung liegt knapp 50 Jahre zurück. Damals klaffte im Mai 1980 zur Neuverlegung des Grundablasses eine Lücke im Damm. Wer mehr über die wasserbauliche Sanierung und die Zukunft der Westerwälder Seenplatte erfahren möchte, kann sich einen Termin vormerken.

Am Freitag, 19. Juni 2026, findet im Dorfgemeinschaftshaus Dreifelden ein Info-Tag statt. Dort informiert das NABU-Projektteam unter anderem über die baulichen Sanierungsmaßnahmen und steht für Fragen zur Verfügung. Der Info-Tag findet im Rahmen des Projekts "Natürlich mehr Se(h)en" statt. Dieses wird vom Land Rheinland-Pfalz mit Mitteln des Entwicklungsprogramms EULLE gefördert und durch die Europäische Union kofinanziert. (PM/bearbeitet durch Red)


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