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Nachricht vom 14.05.2026    

Finanzielle Sicherheit und Vorsorge in die eigene Hand nehmen

Von Mariam Nasiripour

Die Veranstaltung der Westerwald Bank für Frauen informierte nicht nur über finanzielle Vorsorge und Absicherung, sondern machte auch Mut. Bei Häppchen und Getränken tauschten sich die Teilnehmerinnen aus und vernetzten sich.

(alle Fotos: Mariam Nasiripour)

Staudt. Frauen sollten mehr für ihre finanzielle Unabhängigkeit und Absicherung tun. Das war das Fazit der Veranstaltung „Frauenpower – Finanzen mit Sprizz“ der Westerwald Bank. Rund 75 Frauen zwischen 30 und 50 Jahren fanden den Weg in die Genuss-Manufaktur in Staudt, wo die Veranstaltung in lockerer und entspannter Atmosphäre stattfand. Das Besondere an diesem Event war, dass es von Frauen für Frauen veranstaltet wurde. Dafür hatte die Genossenschaftsbank drei Expertinnen eingeladen. Durch den Abend führte Michelle Malkmus, Marktbereichsleiterin bei der Westerwald Bank. Bei leckeren Häppchen und spritzigen Getränken wurden die Teilnehmerinnen inspiriert und motiviert, konsequent ihren Weg zu gehen, sich um ihre Zukunft zu kümmern und bei allen Verpflichtungen sich selbst nicht zu vergessen.

Finanzielle Entscheidungen aus Überzeugung treffen
Ein leichter und inspirierender Abend erwarte die Teilnehmerinnen, kündigte Malkmus an. Es gehe darum, das trockene Thema Finanzen anders zu beleuchten. Sie freute sich über die große Resonanz und die vielen Teilnehmerinnen. Der Abend soll den Teilnehmerinnen helfen, finanzielle Entscheidungen aus Überzeugung und nicht aus Angst zu treffen.

Die erste Referentin des Abends war Inken Häfele, Bankerin, Trainerin und Speakerin. Sie begann ihren Vortrag mit ihrem eigenen Karriereweg von einer leitenden Position bei einer Bank über die überraschende Kündigung zur Selbstständigkeit. „Das war die mutigste Entscheidung meines Lebens“, berichtete sie stolz. Sie gab den Frauen zu bedenken, dass der Karriereweg nicht den Wert eines Menschen definiere. Sie appellierte an die Teilnehmerinnen: „Sei mutig – sei du selbst.“ Bei der finanziellen Sicherheit gehe es nicht nur um das Geld, das man auf dem Konto hat. Finanzielle Sicherheit bedeute auch, selbstbestimmt über die eigene Zeit und das Leben zu entscheiden. Sie riet den Teilnehmerinnen, sich um ihre Finanzen zu kümmern, denn finanzielle Sicherheit bedeute auch Freiheit. Es sei wichtig, sich einen Überblick über die eigene finanzielle Lage zu verschaffen.




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Rentenlücken schließen und Vorsorge prüfen
Referentin Daniela Steinle, Rentenexpertin bei der R+V Lebensversicherung, sagte, dass die meisten Frauen zwar ihren Lebensstandard auch im Alter beibehalten möchten, jedoch zu wenig dafür tun würden. Sie gab zu bedenken, dass Frauen im Alter weniger Geld zur Verfügung stehe als Männern. Die Gründe seien vielfältig, wie weniger Gehalt (Gender Pay Gap), Teilzeit, Erziehungszeit und Pflege. Zudem sei die Wahrscheinlichkeit der Pflegebedürftigkeit bei Frauen größer als bei Männern. Steinle empfahl den Teilnehmerinnen, ihre Rentenversicherung zu checken, sich um die eigene Zukunftsvorsorge zu kümmern und sich auch über die Pflege zu informieren.

Einstieg in den Kapitalmarkt leicht gemacht
Die letzte Referentin an diesem Abend war Vera Diehl, Portfoliomanagerin bei Union Investment. Sie erklärte den Frauen, wie simpel es sei, in die eigene Zukunft zu investieren, zum Beispiel mit Aktien. Diese seien alternativlos und eine sehr gute Absicherung, sowohl für heute als auch für die Zukunft. Sie hatte einige Waren des täglichen Lebens dabei und erklärte, wie einfach jede Frau von den Gewinnen dieser Unternehmen profitieren könnte, wenn sie Anteile kaufen würde. „Es ist nichts Abstraktes, sondern das normale Leben“, betonte sie. Dafür müssten keine großen Beträge investiert werden, es reiche, mit kleinen Schritten zu beginnen. Hauptsache, man wartet nicht auf irgendwann, sondern tut schon heute was und hat auch noch Spaß dabei.

Bei der anschließenden Fragerunde interessierte die Teilnehmerinnen hauptsächlich das Thema Rente und Altersvorsorge.


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