Pressemitteilung vom 08.05.2026 
Muttersein im Wandel der Zeit: Vier Frauen berichten aus ihrem Leben
Der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn nutzt den Muttertag, um Müttern für ihren Einsatz zu danken und einen Blick auf die veränderte Rolle der Mutter über Generationen hinweg zu werfen. Im Caritas-Altenzentrum Haus Helena in Hachenburg trafen sich vier Frauen aus drei Generationen, um ihre Erfahrungen zu teilen.
Hachenburg. Der Muttertag ist ein Anlass, den der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn nutzt, um allen Müttern für ihre Liebe und Stärke zu danken. Im Altenzentrum Haus Helena kamen vier Frauen aus drei Generationen zusammen, um über das Muttersein gestern und heute zu sprechen.
Ellen Rämer, 91 Jahre alt, lebt im Haus Helena und erinnert sich an eine Zeit, in der klassische Rollenbilder vorherrschten. "Mutter sein war für mich immer eine große Ehre", sagt sie. Ihr Alltag bestand aus Haushalt und Kindererziehung, berufstätige Mütter waren selten. "Ein Kind gehörte zur Mutter", beschreibt sie die damalige Sichtweise.
Kristin Eckenbach und Loredana Werle erleben den Familienalltag heute anders. Beide arbeiten als Pflegekräfte im Haus Helena und jonglieren zwischen Beruf und Familie. "Heute kannst du als Mutter eigentlich nichts richtig machen", sagen sie mit Blick auf gesellschaftliche Erwartungen und soziale Medien. Für beide bedeutet Muttersein "Liebe und Aufopferung". Kristin Eckenbach, alleinerziehende Mutter eines zweijährigen Sohnes, schätzt den flexiblen Dienstbeginn um 7.30 Uhr, der ihr hilft, Arbeit und Kita besser zu vereinbaren.
Regina Kohlhaas kennt sowohl das traditionelle als auch das moderne Muttersein. Die dreifache Mutter und Oma kehrte nach Jahren der Familienzeit ins Berufsleben zurück und machte eine Ausbildung zur Pflegehelferin. Heute unterstützt sie das Altenzentrum stundenweise. "Dankbarkeit" fasst sie ihre Erfahrung zusammen.
Auch wenn sich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen verändert haben, sind sich die vier Frauen einig: Muttersein bleibt mit Verantwortung und emotionaler Stärke verbunden. "Es gibt wie so oft zwei Seiten der Medaille", betont das Quartett. Mit dem Muttertag möchte der Caritasverband allen Müttern Wertschätzung für ihren täglichen Einsatz ausdrücken. (PM/Red)
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