Pressemitteilung vom 07.05.2026 
Neue Holzbrücke am Stegskopf verbindet Hof und Nisterberg
Auf der Naturerbefläche Stegskopf wurde eine wichtige Verbindung erneuert. Eine Holzbrücke über die Kleine Nister ist komplett ausgetauscht worden. Das Projekt wurde in kurzer Zeit umgesetzt und setzt auf Materialien aus der Region sowie langlebige Bauweise.
Hof/Nisterberg. Auf der DBU-Naturerbefläche Stegskopf wurde eine Holzbrücke über die Kleine Nister zwischen Hof und Nisterberg vollständig erneuert. Kurz vor dem ersten Maiwochenende konnten die letzten Arbeiten am Brückengeländer abgeschlossen werden. Im Auftrag des DBU Naturerbes, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, kam ausschließlich unbehandeltes Douglasien- und Lärchenkernholz aus der Region zum Einsatz.
Sicherheit und Verbindung im Fokus
Die neue Brücke stellt eine wichtige Verbindung zwischen den Gemeinden Hof und Nisterberg dar. Sie ist über die Platzrandstraße Süd erreichbar, die nun wieder durchgehend genutzt werden kann. Damit steht Besuchern das Gebiet am Stegskopf wieder uneingeschränkt zur Verfügung.
Gleichzeitig wird auf die Brut- und Setzzeit hingewiesen. Besucher sollen auf den ausgewiesenen Wegen bleiben und Hunde an der Leine führen. Diese Hinweise dienen dem Schutz der Natur sowie der Tierwelt im Gebiet.
Materialwahl für langfristige Nutzung
Bei der Auswahl der Materialien wurde besonderer Wert auf Qualität und Langlebigkeit gelegt. Verwendet wurde unbehandeltes Douglasien- und Lärchenkernholz. Dieses gilt als besonders belastbar und widerstandsfähig gegenüber Witterungseinflüssen und eignet sich daher für den Einsatz im Außenbereich.
Die neue Brückenkonstruktion umfasst rund dreißig Kubikmeter Holz. Es wird davon ausgegangen, dass die Konstruktion über viele Jahre hinweg stabil und sicher nutzbar bleibt.
Schnelle Umsetzung mit regionalen Partnern
Der Austausch der Brücke erfolgte innerhalb kurzer Zeit. In rund drei Wochen wurde die etwa acht Meter breite und 16,50 Meter lange Konstruktion vollständig ersetzt. Die notwendige Sperrung nach Ostermontag dauerte nur wenige Tage.
Bei der Umsetzung wurde auf regionale Ressourcen gesetzt. Das verwendete Holz stammt aus der Region und wurde in einem Sägewerk in einem Nachbarkreis verarbeitet. Auch bei der Entsorgung der alten Brücke kamen lokale Unternehmen zum Einsatz.
Erneuerung statt Reparatur
Die vorherige Brücke war stark beschädigt und stellte ein Sicherheitsrisiko dar. Sie stammte aus dem Jahr 1984 und wurde während der militärischen Nutzung des Gebietes errichtet. Aufgrund des maroden Holzes bestand die Gefahr, dass Radfahrende und Wandernde ausrutschen und stürzen könnten.
Aus diesem Grund wurde auf eine Reparatur verzichtet. Stattdessen wurde eine neue Brücke errichtet. Für die Maßnahme investierte das DBU Naturerbe eine fünfstellige Summe, um die Verkehrssicherheit langfristig zu gewährleisten. (PM/bearbeitet durch Red)
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