Pressemitteilung vom 05.05.2026 
Ehrenamtliche sichern Amphibienschutz an der Westerwälder Seenplatte
Am Dreifelder Weiher engagieren sich seit Jahren zahlreiche Ehrenamtliche für den Schutz von Amphibien. Mit ihrem Einsatz leisten sie einen Beitrag zur Erhaltung der Lebensräume von Kröten, Fröschen und Molchen.
Dreifelden. Seit mehreren Jahren setzen sich Freiwillige am Dreifelder Weiher intensiv für den Schutz von Amphibien ein. Jedes Frühjahr errichten sie etwa 700 Meter Schutzzäune, kontrollieren diese regelmäßig und bringen die Tiere behutsam zu ihren Laichgewässern. Auch die Bestimmung und Dokumentation der Amphibien gehört zu ihrem Engagement. Koordiniert wird dieser Einsatz vom NABU Kroppacher Schweiz, der eine zentrale Rolle beim Amphibienschutz an der Westerwälder Seenplatte spielt. "Auf das Engagement der Ehrenamtlichen am Dreifelder Weiher ist seit Jahren Verlass. Mit ihrem Einsatz leisten sie einen unschätzbaren Beitrag zum Schutz der heimischen Amphibien", erklärt Inés Noll, Schutzgebietsmanagerin der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe.
Erfolge und Hindernisse
Der langjährige Einsatz hat auch strukturelle Verbesserungen angestoßen. Im Rahmen der Straßensanierung der K2 wurden feste Amphibiendurchlässe eingeplant, um die Wanderung der Tiere sicherer zu gestalten und die ehrenamtliche Arbeit sinnvoll zu ergänzen.
Besonders in der aktuellen Saison ist der Einsatz wichtig. Aufgrund von wasserbaulichen Sanierungsarbeiten ist der Dreifelder Weiher derzeit abgelassen und steht den Amphibien nicht als Laichgewässer zur Verfügung. Dank der Unterstützung vor Ort, unter anderem durch die Verbandsgemeinde Hachenburg, konnten Kleingewässer aufgewertet und mehrere Ersatztümpel angelegt werden. Diese Gewässer dienen nun als Ausweichlebensräume und werden von den Ehrenamtlichen intensiv betreut.
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Verbundenheit mit dem Naturraum
Das NABU-Projektbüro in Freilingen unterstützt die Aktivitäten der NABU-Gruppen an der Westerwälder Seenplatte durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit. "Uns ist es wichtig, transparent über die Aktivitäten von NABU-Akteuren an der Westerwälder Seenplatte zu informieren. Wir wissen, wie wichtig dieser wertvolle Naturraum für die Menschen vor Ort ist und dass auch das ehrenamtliche Engagement mit dieser Verbundenheit wächst", betont Marion Wasser, NABU-Projektleiterin des Projekts "Natürlich mehr Se(h)en".
Die Öffentlichkeitsarbeit erfolgt im Rahmen des Projektes "Natürlich mehr Se(h)en", welches vom Land Rheinland-Pfalz mit Mitteln des Entwicklungsprogramms EULLE gefördert und durch die Europäische Union kofinanziert wird. (PM/Red)
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