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Pressemitteilung vom 05.05.2026    

NACHTRAGSMELDUNG | Hausbrand in Hellenhahn-Schellenberg - Bewohner evakuiert

NACHTRAGSMELDUNG | Ein Brand in Hellenhahn-Schellenberg hat am Dienstagnachmittag (5. Mai) zahlreiche Einsatzkräfte gefordert. Während die Flammen wüteten, gelang es der Feuerwehr, das Übergreifen auf angrenzende Gebäude zu verhindern.

Gebäudebrand Hellenhahn-Schellenberg (Fotos: Ralf Steube)

Hellenhahn-Schellenberg. Am Dienstagnachmittag (5. Mai), gegen 13.25 Uhr, erreichte die Leitstelle Montabaur ein Notruf über einen Gebäudebrand in Hellenhahn-Schellenberg. Parallel zur laufenden Notrufabfrage wurde die Feuerwehr mit dem Stichwort B3.01 Gebäudebrand alarmiert. Schon von weitem war eine große Rauchsäule sichtbar, die den Weg zu einer Doppelhaushälfte im Vollbrand wies.

Durch die starke Flammentwicklung war die andere Gebäudehälfte stark gefährdet, sodass die Brandbekämpfung sofort von zwei Seiten eingeleitet wurde. Diese Maßnahmen zeigten Wirkung, und die zweite Gebäudehälfte konnte gehalten werden. Die Bewohner konnten sich eigenständig aus dem Gebäude begeben und blieben unverletzt. Ein Hund wurde durch einen Atemschutztrupp aus dem Gebäude gerettet. Die unmittelbar neben der Einsatzstelle verlaufende B255 musste für den Einsatz zwischen den Ortschaften Hellenhahn-Schellenberg und Höhn voll gesperrt werden.

Einsatzkräfte
Im gesamten Einsatzverlauf wurden 20 Trupps unter Atemschutz mit handgeführten Strahlrohren sowie eine Drehleiter mit Wenderohr eingesetzt. Die Einsatzkräfte wurden durch Kräfte des DRK Ortsverbandes Rennerod abgesichert. Das Gebäude ist aktuell nicht mehr bewohnbar.



Im Einsatz waren Feuerwehren aus Hellenhahn-Schellenberg, Neustadt, Seck, Rennerod, Höhn (VG Westerburg) und Westerburg (VG Westerburg), der DRK Ortsverein Rennerod, der Energieversorger und die Polizeiinspektion Westerburg. Insgesamt waren über 100 Einsatzkräfte beteiligt. Die Einsatzleitung hatte die Wehrleitung.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand (5. Mai, gegen 20.30 Uhr) ist der Brand aufgrund unsachgemäßer Flexarbeiten entstanden. Dieser entfachte sich in der am Wohnhaus angrenzenden Scheune. Das Feuer griff auf das Wohnobjekt über, welches nun nicht mehr bewohnbar ist. Verletzt wurde niemand. Die Schadenshöhe dürfte sich nach ersten Einschätzungen auf ca. 182.000 Euro belaufen. Die Ermittlungen durch die Kriminalinspektion Montabaur dauern noch an. (PM/Red)


Mehr dazu:   Blaulicht  
Lokales: Rennerod & Umgebung
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