Pressemitteilung vom 04.05.2026 
Koblenzer Kriminalfall: Polizei warnt vor falschen Fahndungsaufrufen
In Koblenz ermittelt die Kriminaldirektion derzeit wegen eines Verdachts auf ein Sexualdelikt. Während die Ermittlungen laufen, kursieren in sozialen Medien falsche Fahndungsaufrufe, die die Arbeit der Polizei behindern. Die Behörden warnen eindringlich vor der Verbreitung dieser unautorisierten Informationen.
Koblenz. Die Kriminaldirektion Koblenz untersucht unter der Leitung der Staatsanwaltschaft einen Verdacht auf ein Sexualdelikt, das sich in der vergangenen Woche in Koblenz ereignet haben soll. Um die Persönlichkeitsrechte des Opfers und ihrer Familie zu schützen und die Strafverfolgung nicht zu gefährden, werden derzeit keine weiteren Details zur Tat veröffentlicht.
In den sozialen Medien verbreiten sich jedoch Nachrichten und Fahndungsaufrufe, die eine angebliche tatverdächtige Person zeigen sollen. Die Polizei betont, dass diese Aufrufe nicht mit ihr abgestimmt oder autorisiert wurden und die gezeigten Personen nicht tatsächlich tatverdächtig sind. Solche Falschmeldungen erschweren die Ermittlungen erheblich. Zudem weist die Polizei darauf hin, dass das Verbreiten von Fotos mit Personen und falschen Verdächtigungen strafrechtliche Konsequenzen haben kann. (PM/Red)
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