Werbung

Nachricht vom 13.07.2012    

Greenpeace Westerwald ruft zum Protest auf

"Shell raus aus der Arktis" - diese weltweite Forderung von Greenpeace wird am Samstag, 14 Juli, in der Hachenburger Fußgängerzone von den Aktivisten im Westerwald unterstützt. Es werden Unterschriften gesammelt und über die geplanten Shell-Aktivitäten informiert.

Hachenburg. „Shell, raus aus der Arktis!“ Mit dieser Forderung demonstrieren am kommenden Samstag, 14. Juli, Greenpeace-Aktivisten in der Hachenburger Fußgängerzone gegen die in der Arktis stattfindenden Ölbohrungen des Ölkonzerns. Mit einem Infostand wird die Gruppe über die Thematik aufklären und Unterschriften sammeln.

Die Aktion von Greenpeace Westerwald ist Teil einer bundesweiten Infokampagne, an der sich insgesamt 72 Greenpeace-Gruppen beteiligen. Deutschlandweit werden Autofahrer von den Greenpeace-Aktivisten an Shell-Tankstellen über die Bedrohung der Arktis informiert. Gleichzeitig sammeln die Gruppen Unterschriften zum Schutz der Arktis (http://www.savethearctic.org/).
Die Unterschriften der ersten Million Menschen werden in einer speziellen Kapsel im kommenden Jahr am Nordpol versenkt – als Mahnung, dass die Arktis Erbe der Menschheit ist und nicht dem Interesse einiger Großkonzerne geopfert werden darf. Unter den Arktisschützern, die bereits unterschrieben haben, befinden sich prominente Namen wie Paul McCartney, Penelope Cruz, Robert Redford, Peter Fox und viele mehr.
Die Arktis ist doppelt bedroht
„Das Ökosystem der Arktis ist eine der empfindlichsten Regionen auf dieser Welt“, sagt Katharina Holl, Meeres-Ansprechpartnerin der Westerwälder Gruppe. „Ölunfälle sind dort viel schwieriger zu bekämpfen. Gleichzeitig wird der Klimawandel durch das in der Arktis geförderte Öl angeheizt, das Eis und damit die Heimat von Eisbären und Walrössern am Nordpol schmilzt. Shell ist also doppelt für die Zerstörung der Arktis verantwortlich. Wenn die Pläne nicht gestoppt werden, wird aus reiner Profitgier eine der letzten unberührten Regionen dieser Erde ruiniert“.

Shell startet gefährliche Ölbohrungen
Shell hat in den vergangenen Monaten Spezialschiffe und eine Ölplattform aus der ganzen Welt für die Bohrungen in der Arktis zusammengezogen. Greenpeace hat in Neuseeland und an der Ostsee bereits Aktionen gegen diese Schiffe durchgeführt. Doch seit wenigen Tagen ist Shell mit den Bohrschiffen in Alaska vor Ort und wird in Kürze mit Bohrungen beginnen.
Experten warnen, dass es bisher keine Methode gibt, einen großen Ölunfall in dieser Region zu beherrschen. Niedrige Temperaturen, Eisbedeckungen und lange Dunkelperioden verlangsamen den natürlichen Abbauprozess des Öls deutlich; das Öl verbleibt damit lange Zeit im Ökosystem. So sind die Folgen des Tankerunglücks der „Exxon Valdez“ vor der Küste von Alaska vor rund 23 Jahren auch heute noch sichtbar.
Langfristiges Ziel von Greenpeace ist es, in der hohen Arktis ein Schutzgebiet zu etablieren, um die Natur zu retten und Ölbohrungen und industriellen Fischfang in der Arktis zu verhindern, so die Pressemitteilung.


Lokales: Hachenburg & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

WW-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Straßensperrung wegen Rodungsarbeiten zwischen Niedererbach und Dreikirchen

Zwischen Niedererbach und Dreikirchen müssen sich Verkehrsteilnehmer auf Einschränkungen einstellen. ...

Lkw-Unfall auf abschüssiger Strecke bei Langenbach bei Kirburg

Ein Lastwagen ist auf der Straße Richtung Friedewald von der Fahrbahn abgekommen. Die Bergung des Fahrzeugs ...

GFB nimmt inklusive Servicewohnanlage in Hachenburg in Betrieb

In Hachenburg wurde eine neue inklusive Servicewohnanlage eröffnet, die barrierefreien Wohnraum bietet ...

Führungswechsel bei der Löschgruppe Luckenbach

Nach vielen Jahren engagierter Führung gibt es bei der Löschgruppe Luckenbach einen Wechsel an der Spitze. ...

Unbekannte Täter scheitern beim Aufbruch eines Geldautomaten in Bad Marienberg

In Bad Marienberg versuchten Unbekannte vergeblich, einen Geldautomaten aufzubrechen. Die Polizei ermittelt ...

Die Freunde der Kinderkrebshilfe/Unnauer Paten Gieleroth übergaben Spenden

Am Sonntag (1. Februar) war es wieder so weit: Die Spendensumme für verschiedene Projekte der Freunde ...

Weitere Artikel


Sicherstellung der Pflege im Alter Zukunftsthema

Menschen mit Handicaps brauchen berufliche Perspektiven, damit sie ein selbstbestimmtes Leben führen ...

Jobcenter zieht um

Innerhalb des Dienstgebäudes zieht das Jobcenter Höhr-Grenzhausen um. Am 27. Juli ist das Jobcenter geschlossen. ...

Willi Flick erhielt Goldenen Meisterbrief

Für Orthopädieschuhmachermeister Willi Flick aus Bad Marienberg war die Feierstunde eine Überraschung. ...

Vorurteile gegen Sozialkaufhaus "KuckRein" ausgeräumt

Vorurteile ausgeräumt: Das Sozialkaufhaus „KuckRein“ kann sich präsentieren und gab über eine Veranstaltung ...

Hohenloher Figurentheater erhält Förderung

Rheinland-Pfalz fördert das Hohenloher Figurentheater aus Herschbach, teilt jetzt MdL Hendrik Hering ...

Bewerbung für Helmut-Simon-Preis läuft

MdL Dr. Tanja Machalet weist auf die Ausschreibung des Helmut-Simon-Preises der Diakonie Rheinland hin. ...

Werbung