Pressemitteilung vom 02.05.2026 
Vogelstimmenwanderung in Elz: 40 Arten entdeckt
Naturfreunde brachen in den frühen Morgenstunden zu einer besonderen Vogelstimmenwanderung auf. Unter der Leitung des NABU Hundsangen erforschten sie die vielfältigen Lebensräume rund um den renaturierten Kalksteinbruch und das Tal der Mordschau.
Elz. Zahlreiche Naturbegeisterte versammelten sich bei der Elzer Grill- und Umwelthütte, um an der traditionellen Vogelstimmenfrühwanderung der NABU-Gruppe Hundsangen teilzunehmen. Die Exkursion führte durch verschiedene Waldreviere, von der offenen Feldflur über den Waldrand bis tief ins Waldinnere.
Unter der fachkundigen Führung des Ornithologen Marcel Weidenfeller konnten die Teilnehmer insgesamt 40 Vogelarten anhand ihres Gesangs oder durch Sichtungen identifizieren. Besonders häufig wurden Zilpzalp, Zaunkönig und Mönchsgrasmücke beobachtet. Eine Gebirgstelze begrüßte die Gruppe bereits an der Umwelthütte. Überraschungen boten ein seltener Waldlaubsänger und Krickenten. Der Höhepunkt war jedoch der Ruf eines Waldkauzes am helllichten Tag nahe der Gedenkstätte Mordschau.
Historische Informationen
Neben den Naturerlebnissen vermittelte Andreas Schenk vom Umweltausschuss der Gemeinde Elz historische Informationen über den ehemaligen Steinbruch und die alte Handelsstraße, die durch das Gebiet führte. An der Gedenkstätte Mordschau erzählte er zudem die Sage um diesen Ort und berichtete über den Bau der Motte auf dem Pfaffenkopf im 10. bis 13. Jahrhundert.
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Nach der dreistündigen Wanderung genossen die Teilnehmer ein reichhaltiges Frühstück in der Elzer Umwelthütte, liebevoll zubereitet von den NABU-Mitgliedern Barbara Rausch und Harald-Erik Berkhout. In geselliger Runde ließen die Naturfreunde die Erlebnisse Revue passieren und dankten den Organisatoren herzlich. Besonderer Dank galt der Gemeinde Elz für ihre Gastfreundschaft und ihr Engagement im Naturschutz. (PM/Red)
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