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Pressemitteilung vom 02.05.2026    

Zukunft der Gesundheitsregion Koblenz-Mittelrhein: Strategien und Herausforderungen

In Koblenz diskutierten Experten aus Politik, Wirtschaft und Gesundheitswesen über die Zukunftsfähigkeit der Gesundheitsregion Koblenz-Mittelrhein. Die Veranstaltung "Region im Dialog" brachte zahlreiche Perspektiven zusammen, um die Weichen für die weitere Entwicklung zu stellen.

v.l.: Prof. Dr. Robert Schwab, Ärztlicher Direktor des Bundeswehr Zentralkrankenhauses Koblenz, Dr. Tanja Machalet, MdB, Roman Klein, Innovative Soziale Arbeit GmbH, Hans-Jörg Assenmacher, Sandra Hansen-Spurzem, beide von der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V., Alexandra Klöckner, Moderatorin. (Foto: Jacqueline Hegel)

Koblenz. In der Rotunde des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz-Nassau e.V. fand die Veranstaltung "Region im Dialog - Gesundheitsregion Koblenz-Mittelrhein" statt. Eingeladen hatte die Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V. gemeinsam mit Dr. Tanja Machalet, Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag. Hier kamen Vertreter aus Politik, Wirtschaft und dem Gesundheitswesen zusammen, um über die zukünftige Ausrichtung der regionalen Gesundheitsversorgung zu sprechen.

Hans-Jörg Assenmacher, Vorsitzender der Initiative, hob die Bedeutung der Gesundheitsregion als Standortfaktor hervor. Er betonte die Notwendigkeit, bestehende Strukturen besser zu vernetzen und strategisch weiterzuentwickeln. Dr. Tanja Machalet unterstrich die wirtschaftliche Relevanz der Gesundheitsversorgung und wies auf die enormen Potenziale hin, die gezielt genutzt werden müssten.

Steigende Anforderungen
Annabritta Biederbick von der Debeka-Versicherungsgruppe betonte die steigenden Anforderungen an ein leistungsfähiges und finanzierbares Gesundheitssystem, wobei Prävention und Versorgungskonzepte immer wichtiger würden. Prof. Dr. Robert Schwab vom Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz erläuterte das Innovationspotenzial des Medizincampus durch die Verbindung von Forschung, Lehre und Versorgung.



Bürger wollen endlich Lösungen
Roman Klein von der ISA GmbH stellte die Herausforderungen im Pflegebereich dar, insbesondere den Fachkräftemangel und steigende gesetzliche Anforderungen. In der Diskussion wurde deutlich, dass die Zukunft der Gesundheitsregion maßgeblich von einer engeren Zusammenarbeit aller Akteure abhängt. Neue Kooperationsmodelle, innovative Versorgungskonzepte und Investitionen in Ausbildung und Fachkräfte sind gefragt. Auch das Publikum brachte sich aktiv ein und zeigte den großen Wunsch nach konkreten Lösungen. Die Rolle der Prävention zur Entlastung der Versorgung wurde ebenfalls betont.

Die Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V. sieht die Impulse der Veranstaltung als wichtigen Ansatz für die weitere Entwicklung. Der Dialog soll fortgesetzt werden. (PM/Red)


Mehr dazu:   Gesundheitsversorgung   Politik & Wahlen  
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