Aprilwetter in Rheinland-Pfalz: Zweitwärmstes Bundesland mit Rekordsonne
Der April hat in Rheinland-Pfalz mit ungewöhnlicher Wärme und Sonnenschein überrascht. Das Bundesland erreichte beeindruckende Wetterwerte und landete auf Platz zwei der wärmsten Regionen Deutschlands.
Offenbach/Mainz. Rheinland-Pfalz erlebte im April außergewöhnlich milde und sonnige Tage. Mit einer durchschnittlichen Temperatur von 10,5 Grad war es das zweitwärmste Bundesland, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach mitteilte. Dieser Wert liegt 2,7 Grad über dem langjährigen Mittelwert der Referenzperiode 1961 bis 1990, der bei 7,8 Grad lag. Tagsüber war es oft sehr mild, während Nachtfrost kaum eine Rolle spielte.
Auch beim Sonnenschein konnte Rheinland-Pfalz punkten und belegte im Vergleich der Bundesländer ebenfalls den zweiten Platz. Im Schnitt schien die Sonne fast neun Stunden täglich, was zu insgesamt "außergewöhnlichen 260 Sonnenstunden" führte. Dies entspricht einem Anstieg von 72 Prozent im Vergleich zum vieljährigen Mittel von 151 Stunden. Nur im Saarland war es deutschlandweit noch sonniger.
Was den Niederschlag betrifft, blieb der April hingegen hinter den Erwartungen zurück. Es fielen lediglich rund 20 Liter pro Quadratmeter, etwa ein Drittel des Referenzwertes von 57 Litern pro Quadratmeter. (dpa/bearbeitet durch Red)
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