Pressemitteilung vom 29.04.2026 
Förderschulen als Grundpfeiler der Inklusion: CDU besucht Bad Marienberg
Eine Delegation der CDU-Kreistagsfraktion hat sich vor Ort über die Arbeit an einer Förderschule informiert. Im Zentrum des Besuchs standen pädagogische Konzepte und bauliche Anforderungen der Einrichtung. Die Schule übernimmt eine wichtige Funktion bei der Vorbereitung auf das Berufsleben.
Bad Marienberg. Die CDU-Kreistagsfraktion hat die Michael-Ende-Schule in Bad Marienberg besucht, um sich über die Bedeutung der Inklusion im schulischen Alltag zu informieren. Da sich die Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen in der Trägerschaft des Kreises befindet, standen neben pädagogischen Aspekten auch bauliche Maßnahmen auf der Agenda. Die Einrichtung unterstützt junge Menschen insbesondere dabei, den Übergang in den späteren Berufsalltag erfolgreich zu bewältigen.
Schulleiterin Sandra Elfering begrüßte zusammen mit dem Kollegium und Schülersprecher Tim Schumacher eine Gruppe von Politikern. Zur Delegation gehörten unter anderem die Landtagsabgeordnete Jenny Groß, Landrat Achim Schwickert, die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland sowie der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Stephan Krempel und Bürgermeister Marvin Kraus. Das Kollegium gab Einblicke in den Schulalltag und verwies auf die enge Vernetzung innerhalb des Schulzentrums in Bad Marienberg.
Kritik an der aktuellen Förderschulverordnung
In der Diskussion wurde die aktuelle Förderschulverordnung thematisiert. Die Beteiligten äußerten die Einschätzung, dass diese Regelungen zusätzliche Hürden für eine frühzeitige individuelle Förderung schaffen. Es wurde dargelegt, dass Verzögerungen bei der gezielten Unterstützung zu Überforderungen in Regelschulen führen können, was sowohl die Schüler als auch deren Familien belastet. An Förderschulen hingegen könne gezielter auf die spätere Teilhabe und die Inklusion im Berufsleben hingearbeitet werden.
Stellenanzeigen | WesterwaldJobs
⇒ Mehr Westerwald Jobs entdecken | ⇒ Stellenanzeige schalten
Praxisnähe und berufliche Vorbereitung
Dr. Kai Müller, stellvertretender Vorsitzender der Kreistagsfraktion, betonte die Relevanz der Schule für die regionale Bildungslandschaft. Ein positiver Aspekt ist die Kooperation mit lokalen Betrieben während der Praxistage in den Klassenstufen 8 und 9. Diese ermöglichen es den Jugendlichen, ihre Fähigkeiten unter realen Arbeitsbedingungen zu testen. Vor dem Beginn einer Ausbildung erfolgt zudem der Besuch eines Berufsvorbereitungsjahres an der Berufsbildenden Schule Westerburg, mit der ebenfalls eine enge Zusammenarbeit besteht.
Bauliche Situation und Modernisierungsbedarf
Zum Abschluss des Besuchs fand ein Rundgang durch das Schulgebäude statt. Die Kommunalpolitiker begutachteten den Fortschritt der laufenden Fenstererneuerung. Dabei wurde jedoch auch deutlich, dass in anderen Bereichen dringender Handlungsbedarf besteht. Insbesondere die Schulküche sowie die Werkräume müssen saniert und modernisiert werden, um zeitgemäße Standards zu erfüllen.
Die Abgeordneten sowie die Vertreter der Kreisverwaltung sagten zu, die notwendigen Maßnahmen in die künftigen Planungen für den Haushalt einzubeziehen. Ziel ist es, die Ausstattung der Schule weiter zu verbessern und so die pädagogische Arbeit langfristig zu sichern. Die Bedeutung der Förderschulen für eine gelungene Inklusion und die Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt wurde durch den Austausch bekräftigt. (PM/bearbeitet durch Red)
Lokales: Bad Marienberg & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion


























