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Pressemitteilung vom 26.04.2026    

Vogelstimmenwanderung im Stelzenbachtal: Naturschauspiel trotz Regen

Trotz widriger Wetterbedingungen ließen sich 24 Naturbegeisterte nicht davon abhalten, an einer Vogelstimmenwanderung im Naturwaldreservat Stelzenbachtal teilzunehmen. Unter der Leitung von Christoph Bröder gab es viel zu entdecken.

Vogelstimmenwanderung im Naturwaldreservat Stelzenbachtal (Foto: Philipp Schiefenhövel)

Stelzenbachtal. Am Sonntag (19. April) versammelten sich 24 Teilnehmer zur Vogelstimmenwanderung der Will und Liselott Masgeik-Stiftung im Naturwaldreservat Stelzenbachtal. Dieses Gebiet ist seit seiner Ausweisung im Jahr 1997 eine der ältesten Waldprozessschutzflächen im Westerwald und erstreckt sich über 77 Hektar. Im Vergleich dazu sind die meisten anderen Naturwaldreservate in Rheinland-Pfalz durchschnittlich nur etwa 30 Hektar groß. Die Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft aus Trippstadt führt hier regelmäßig Untersuchungen durch, um die natürlichen Waldentwicklungsprozesse ohne forstliche Nutzung zu dokumentieren.

Das Reservat zeichnet sich durch alte Buchen mit einem Alter von über 190 Jahren sowie einen hohen Anteil an Totholz aus. Diese Bedingungen beeinflussen die Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren, insbesondere der Vögel, die bei dieser Veranstaltung im Mittelpunkt standen. Der geringe Vegetationsbedeckungsgrad am Waldboden ist beispielsweise wichtig für den bodenbrütenden Waldlaubsänger. Höhlenbrütende Vogelarten wie Dohlen, Hohltauben, Kleiber und verschiedene Meisenarten profitieren vom großen Höhlenangebot.




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Christoph Bröder untermauerte die Beobachtungen mit Anekdoten. So erfuhren die Teilnehmer, dass Wacholderdrosseln bei Angriffen von Sperbern oder Krähen im Schwarm zusammenarbeiten, um den Angreifer mit Kot zu bewerfen. Bei einer kleinen Brutkolonie dieser Drosselart in der Nähe von Welschneudorf blieb die Gruppe von diesem Verhalten verschont. Unterstützt von Philipp Schiefenhövel, dem Naturschutzreferenten der Stiftung, konnte die Exkursionsgruppe insgesamt 38 Vogelarten beobachten, bevor sie nach drei Stunden zum Ausgangspunkt zurückkehrte. (PM/Red)


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