Pressemitteilung vom 24.04.2026 
Aktualisiert: Schwerer Verkehrsunfall zwischen Alsdorf und Schutzbach
Von Klaus Köhnen
Am Nachmittag des 24. April 2026 ereignete sich auf der L280 zwischen Alsdorf und Schutzbach ein schwerer Verkehrsunfall. Zwei Pkw kollidierten nahezu frontal, was zu einer Vollsperrung der Straße führte. Die Unfallursache wird auf nicht angepasste Geschwindigkeit zurückgeführt.
Schutzbach. Bei einem schweren Verkehrsunfall im Kreis Altenkirchen sind nach Angaben der Polizei drei Menschen schwer verletzt worden. Am 24. April, gegen 16.25 Uhr, erhielt die Polizei Betzdorf mehrere Notrufe über einen schweren Verkehrsunfall auf der L280. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte zwei stark beschädigte Fahrzeuge vor. Die Leitstelle Montabaur alarmierte mehrere Freiwillige Feuerwehren aus der VG Betzdorf-Gebhardshain und zusätzlich ein Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) aus Weitefeld (VG Daaden-Herdorf) zu dem Unfallgeschehen.
Zu Einsätzen bei Verkehrsunfällen werden, bei bestimmten Alarmstichworten, bereits im ersten Alarm mindestens zwei Fahrzeuge mit sogenannten Rettungsätzen, bestehend aus Schere und Spreizer sowie weiterem technischen Gerät, alarmiert. Die Einsatzstelle wird mit diesen Fahrzeugen möglichst von zwei Seiten angefahren, erläutert der Wehrleiter Markus Beichler.
Der Unfall wurde, so die Polizei, durch einen 19-jährigen Pkw-Fahrer verursacht, der in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Er geriet erst auf einen Grünstreifen und dann in den Gegenverkehr. Dort kollidierte er nahezu frontal mit dem Pkw eines 66-jährigen Fahrers, in dem sich auch eine 51-jährige Beifahrerin befand.
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51-Jährige musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug gerettet werden
Die Fahrzeuge wurden völlig demoliert. Der junge Unfallverursacher konnte sich noch, wie durch ein Wunder selbst aus seinem Fahrzeug befreien, während die 51-jährige Beifahrerin des anderen Fahrzeugs mit schwerem Gerät von der Feuerwehr gerettet werden musste.
Alle Beteiligten wurden mit schweren, aber zum Glück nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Die Polizei vermutet nicht angepasste Geschwindigkeit als Unfallursache.
Die L280 war für rund zwei Stunden komplett gesperrt. Insgesamt waren, unter der Leitung von David Moog, 44 Einsatzkräfte der Feuerwehren Betzdorf, Alsdorf, Grünebach und Weitefeld vor Ort. Die Zusammenarbeit der Einheiten aus den verschiedenen Verbandsgemeinden war wie immer problemlos und sehr professionell. Neben den Feuerwehren waren der Rettungsdienst sowie die Polizei an der Einsatzstelle. (kkö/son)
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