Pressemitteilung vom 24.04.2026 
Hübingen: Wird das "Varieté im Buchfinkenland" gerettet?
Die Kleinkunstbühne Mons Tabor e.V. steht vor einem entscheidenden Jahr. Während einige Veranstaltungen ihren erfolgreichen Abschluss finden, steht das beliebte "Varieté im Buchfinkenland" in Hübingen vor einer ungewissen Zukunft.
Hübingen. Der Start ins letzte Kulturjahr der Kleinkunstbühne Mons Tabor e.V. verlief erfolgreich mit den finalen Ausgaben von "Kabarett am Gelbach" in MT-Ettersdorf und der 33. "Westerwälder Kabarettnacht" in MT-Eschelbach. Im August folgt der Endspurt der Weltmusikreihe "Musik in alten Dorfkirchen" in Neuhäusel, bevor am 14. November 2026 das 36. Kleinkunstfestival "Folk & Fools" in Montabaur den Abschluss bildet. Nach 40 Jahren fällt dann der letzte Vorhang für die Kleinkunstbühne.
Besondere Sorgen bereitet den Verantwortlichen das Format "Varieté im Buchfinkenland". Die Insolvenz des Familienferiendorfs (FFD) in Hübingen gefährdet die Fortführung dieser beliebten Veranstaltung. Bisher konnte keine zukunftsfähige Lösung gefunden werden, um die drohende Schließung im Herbst zu verhindern. Ein Konzept zur nachhaltigen Fortführung liegt zwar vor, doch es fehlen noch finanzielle Unterstützer, um das Feriendorf aus der Insolvenz zu befreien.
Kleinkunst übt Solidarität mit Feriendorf
Sollten sich genügend Geldgeber finden, könnte das Varieté nach dem Ende der Kleinkunstbühne vom FFD-Trägerverein mit Unterstützung der Sponsoren im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz weitergeführt werden. Ziel ist es, die Einrichtung für erholungssuchende Familien zu erhalten und weiterhin hochkarätige Künstler im Spätsommer im Buchfinkenland auftreten zu lassen. Die diesjährige Ausgabe ist gesichert: Am Sonntag, den 30. August, wird es erneut zwei Gala-Vorstellungen um 14 Uhr und 17 Uhr geben, begleitet von einem Varieté-Café.
Mit ihrer Teilnahme drücken die Kleinkünstler ihre Solidarität mit dem Familienferiendorf Hübingen aus. Sie hoffen auf Sponsoren und eine Bürgerbewegung, um die Zukunft der Einrichtung zu sichern. (PM/Red)
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