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Nachricht vom 16.05.2026    

Wäller Tour Watzenhahner Riesen: Steinerne Giganten und unvergessliche Geschichten

Von Katharina Kugelmeier

Die Wäller Tour Watzenhahner Riesen ist eine rund 13,5 Kilometer lange Rundwanderung durch die Wälder und Basaltlandschaften rund um den Watzenhahn im Westerwald. Mit dem Vulkanschlot-Naturdenkmal Kranstein, majestätischen Basaltsäulen, Burgruinen, einem sagenumwobenen Goldschatz und dem Grab des ersten deutschen Fernsehkochs bietet die als Entdeckertour zertifizierte GeoRoute ein Wandererlebnis, das weit über das gewöhnliche Maß hinausgeht.

Fantastische Ausblicke und beeindruckende Naturgewalten findet man auf der Wäller Tour Watzenhahner Riesen. (Foto: Westerwald Tourismus)

Weltersburg. Am Naturdenkmal Kranstein, einem fächerförmigen Basaltaufschluss an der Kreisstraße 95 zwischen Willmenrod und Weltersburg, beginnt eine Wanderung, die von der ersten bis zur letzten Infotafel fesselt. Wer hier aussteigt und zum ersten Mal vor dem Kranstein steht, versteht sofort, warum dieser Ort im Jahr 2020 als Geotop des Jahres im Nationalen Geopark Westerwald-Lahn-Taunus ausgezeichnet wurde. Der Querschnitt durch einen massiven Vulkanschlot liegt hier förmlich aufgeblättert vor einem: In einem ehemaligen Steinbruchbereich wurden einst Basaltsäulen in ungewöhnlicher Meilerstellung gefunden, ein Zeugnis dafür, wie das Magma vor rund 25 Millionen Jahren aus dem Erdinnern aufstieg und sich in einem Trichter verfestigte. Wissenschaftliche Untersuchungen des Basaltgesteins ermöglichten sogar Rückschlüsse auf die Beschaffenheit der bis zu 30 Kilometer mächtigen Erdkruste unter dem Westerwald. Seit 1984 steht der Kranstein als Naturdenkmal unter Schutz und doch gehört er zu den Orten, die man ohne einen Tipp kaum findet.

(Foto: Westerwald Tourismus)

Vom Kranstein folgt der Weg der grünen GeoRouten-Beschilderung bergab in Richtung Willmenrod, ein kleines Westerwaldörtchen im Tal des Elbbaches, das einer Berühmtheit beherbergt, von der viele Besucher erst am Friedhof erfahren. Hier, am Ortsrand, befindet sich das Grab von Clemens Wilmenrod, der am 24. Juli 1906 als Carl Clemens Hahn in Oberzeuzheim im Westerwald geboren wurde und seinen Künstlernamen dem Ort entlieh, an dem er aufwuchs. Ab dem 20. Februar 1953 moderierte er im WDR die Kochsendung "Bitte, in zehn Minuten zu Tisch" und wurde damit zum ersten deutschen Fernsehkoch überhaupt. In 185 Sendungen bis 1964 begeisterte er Millionen von Hausfrauen mit exotisch klingenden Gerichten, die sich in der westdeutschen Küche der Wirtschaftswunderjahre rasch etablierten. Der Toast Hawaii, ein Toastbrot mit Schinken, Ananas und überbackenem Käse, gilt bis heute als seine bekannteste Erfindung. Ein kurzer Umweg zum Friedhof, wo ein Gedenkstein an ihn erinnert, ist vom offiziellen Weg aus leicht zu bewerkstelligen und lohnt sich für alle, die die Geschichte dieses ungewöhnlichen Mannes kennen.

(Foto: Westerwald Tourismus)

Ebenso lohnt ein Blick in die Basaltkirche Willmenrod, die den Wanderer fast beiläufig am Wegrand erwartet. Das kleine Gotteshaus ist ein anschauliches Zeugnis dafür, wie allgegenwärtig der Basalt im Alltag der Menschen hier war: Die Kirchenwände bestehen fast vollständig aus dem schwarzen Vulkangestein, das in den umliegenden Steinbrüchen gewonnen wurde und dessen Verarbeitung über Generationen hinweg die Haupterwerbsquelle der Dörfer rund um den Watzenhahn darstellte. Entlang des Elbbaches führt der Weg weiter nach Berzhahn und schon von weitem fällt das nächste markante Industriedenkmal ins Auge: der "Hohle Zahn", wie die Einheimischen die Betonruine der alten Brecheranlage des Watzenhahner Steinbruchs nennen. Der Steinbruch wurde im November 1926 an die Gewerkschaft Sudberg in Bochum verpachtet. Heute ist die Anlage eine der wenigen noch erhaltenen Zeugen des einst blühenden Basaltabbaus im Westerwald, und die Natur hat längst damit begonnen, die Betonfundamente und Stahlträger mit Efeu und Birken zu überwachsen.

(Foto: Westerwald Tourismus)

Von der alten Brecheranlage geht es steil bergauf auf den Höhenrücken des Watzenhahns - und wer hier verschnauft und sich umdreht, ahnt, wie beeindruckend der Anblick im nächsten Moment sein wird. Denn wenige Meter abseits des Hauptweges, in einem lichten Waldstück auf 475 Metern Höhe, empfangen den Wanderer die Watzenhahner Riesen, Namensgeber und Herzstück der gesamten Route. Die mächtigen Basaltsäulen, die hier in mehreren Gruppen aus dem Waldboden aufragen, sind das Ergebnis der gleichen vulkanischen Aktivität, die vor rund 25 Millionen Jahren eine Fläche von rund 1.000 Quadratkilometern im zentralen Westerwald mit vulkanischen Gesteinen bedeckte. Als der Steinbruchbetrieb hier die äußeren Schichten abtrug, wurden diese natürlichen Säulengruppen freigelegt und man erkannte schnell, dass man kein Baumaterial vor sich hatte, sondern ein Naturschauspiel. Noch heute wird die Stätte gern als jener Ort beschrieben, wo sich steinerne Riesen die Köpfe zusammenstecken und wer einmal in der Stille des Waldes vor diesen Säulen steht, versteht, warum sich um sie zahlreiche Sagen rankten: von einem vergrabenen Goldschatz in der Nähe, von Raubrittern auf der Weltersburg und von einem mysteriösen Goldenen Mann, der in Girkenroth herumgeistert. Eine überdachte Sitzgruppe lädt ein, den Moment in Ruhe auf sich wirken zu lassen.

(Foto: Westerwald Tourismus)

Durch lichten Buchenwald geht es bergab in Richtung Girkenroth, wo der Weg am Ruhberg vorbeiführt, einem weiteren ehemaligen Basaltabbaugebiet, das die Natur mittlerweile fast vollständig zurückerobert hat und das heute seltenen Tier- und Pflanzenarten bedeutende Lebensräume bietet. Ein besonders nachdenklicher Moment ist der Halt an der Infotafel zum Girkenrother Igel, einer kleinen Basaltformation, über die eine der schönsten Sagen der Georoute berichtet. Von Girkenroth führt der Weg schließlich weiter nach Weltersburg und der Abschluss der Runde hat es nochmals in sich: Die 435 Meter hohe Basaltkuppe des Burgberges mit den Resten der Burg Weltersburg gewährt einen GeoBlick, der seinesgleichen sucht. Die Burg wurde um 1100 zum Schutz der Köln-Frankfurter Handelsstraße erbaut, gehörte den Grafen von Sayn und den Herren von Isenburg und war 1405 sogar der Stützpunkt einer kleinen Raubritter-Bande, die von hier aus die Umgebung unsicher machte, bis Reinhard von Westerburg und Johann von Isenburg-Wied sie in blutigen Kämpfen vertrieben. Heute sind nur noch wenige Mauerreste und der efeuüberwachsene Burgturm erhalten, aber der Blick von der Kuppe über das gesamte Limburger Becken ist von einer Weite, die man sich für das Ende einer solchen Wanderung kaum besser wünschen kann. In der Dorfkapelle von Weltersburg unterhalb der Burg, erstmals 1325 urkundlich erwähnt, kann man nach dem Abstieg innehalten.

Der Rundweg wurde Ende Juli 2022 eröffnet und noch im selben Jahr als bundesweit erste GeoRoute mit dem Qualitätssiegel "Entdeckertour" im Rahmen von "Wanderbares Deutschland" ausgezeichnet. Damit war die Wäller Tour Watzenhahner Riesen der erste Wanderweg in Deutschland, der dieses Prädikat erhielt, eine Auszeichnung, die gut zu einer Route passt, die auf gut 13 Infopunkten Geologie, Geschichte und Sagenwelt so geschickt miteinander verwebt, dass man das Wandern fast vergisst. Wer mit der Bahn anreist, steigt an den Bahnhöfen Willmenrod oder Berzhahn aus, die beide von Limburg und Siegen aus mit der RB90 erreichbar sind. Unabdingbar sind festes Schuhwerk und ausreichende Verpflegung.

Tour-Informationen

Art: Rundweg
Schwierigkeit: mittel
Strecke: etwa 13,5 km
Dauer: rund 4 Stunden
Aufstieg: etwa 330 Höhenmeter
Abstieg: etwa 330 Höhenmeter
Beschilderung: grünes Zeichen auf weißem Grund (GeoRoute); Achtung: nicht das übliche Wäller-Tour-Zeichen
Beschaffenheit: Naturweg, Schotterweg, Asphalt, Pfad, Straße
Familiengeeignet: Ja, für geübte Familien mit Kindern ab rund 8 Jahren
Besonderheiten: Naturdenkmal Kranstein (Vulkanschlot, GeoTop des Jahres 2020), rund 13 Infopunkte mit Sagen und Geologie, Basaltkirche Willmenrod, Grab von Clemens Wilmenrod (erster deutscher Fernsehkoch, Erfinder Toast Hawaii), "Hohler Zahn" (Brecheranlage-Ruine, Steinbruch ab 1926), Watzenhahner Riesen (GeoTop, Basaltsäulen auf 475 m), Burgruine Weltersburg (um 1100 erbaut), GeoBlick Limburger Becken
Anreise: ÖPNV RB90 (Rhein-Sieg-Bahn) bis Bahnhof Willmenrod oder Berzhahn (ab Limburg oder Siegen)
Startpunkt (Auto): Parkplatz Kranstein, K95 zwischen Willmenrod und Weltersburg oder Alte Schule Weltersburg (Hauptstr. 17a, 56459 Weltersburg)
Startpunkt (Bahn): Bahnhof Willmenrod oder Berzhahn (RB90)
Zielpunkt: wie Startpunkt




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Weltersburg. Am Naturdenkmal Kranstein, einem fächerförmigen Basaltaufschluss an der Kreisstraße 95 zwischen Willmenrod und Weltersburg, beginnt eine Wanderung, die von der ersten bis zur letzten Infotafel fesselt. Wer hier aussteigt und zum ersten Mal vor dem Kranstein steht, versteht sofort, warum dieser Ort im Jahr 2020 als Geotop des Jahres im Nationalen Geopark Westerwald-Lahn-Taunus ausgezeichnet wurde. Der Querschnitt durch einen massiven Vulkanschlot liegt hier förmlich aufgeblättert vor einem: In einem ehemaligen Steinbruchbereich wurden einst Basaltsäulen in ungewöhnlicher Meilerstellung gefunden, ein Zeugnis dafür, wie das Magma vor rund 25 Millionen Jahren aus dem Erdinnern aufstieg und sich in einem Trichter verfestigte. Wissenschaftliche Untersuchungen des Basaltgesteins ermöglichten sogar Rückschlüsse auf die Beschaffenheit der bis zu 30 Kilometer mächtigen Erdkruste unter dem Westerwald. Seit 1984 steht der Kranstein als Naturdenkmal unter Schutz und doch gehört er zu den Orten, die man ohne einen Tipp kaum findet.

(Foto: Westerwald Tourismus)

Vom Kranstein folgt der Weg der grünen GeoRouten-Beschilderung bergab in Richtung Willmenrod, ein kleines Westerwaldörtchen im Tal des Elbbaches, das einer Berühmtheit beherbergt, von der viele Besucher erst am Friedhof erfahren. Hier, am Ortsrand, befindet sich das Grab von Clemens Wilmenrod, der am 24. Juli 1906 als Carl Clemens Hahn in Oberzeuzheim im Westerwald geboren wurde und seinen Künstlernamen dem Ort entlieh, an dem er aufwuchs. Ab dem 20. Februar 1953 moderierte er im WDR die Kochsendung "Bitte, in zehn Minuten zu Tisch" und wurde damit zum ersten deutschen Fernsehkoch überhaupt. In 185 Sendungen bis 1964 begeisterte er Millionen von Hausfrauen mit exotisch klingenden Gerichten, die sich in der westdeutschen Küche der Wirtschaftswunderjahre rasch etablierten. Der Toast Hawaii, ein Toastbrot mit Schinken, Ananas und überbackenem Käse, gilt bis heute als seine bekannteste Erfindung. Ein kurzer Umweg zum Friedhof, wo ein Gedenkstein an ihn erinnert, ist vom offiziellen Weg aus leicht zu bewerkstelligen und lohnt sich für alle, die die Geschichte dieses ungewöhnlichen Mannes kennen.

(Foto: Westerwald Tourismus)

Ebenso lohnt ein Blick in die Basaltkirche Willmenrod, die den Wanderer fast beiläufig am Wegrand erwartet. Das kleine Gotteshaus ist ein anschauliches Zeugnis dafür, wie allgegenwärtig der Basalt im Alltag der Menschen hier war: Die Kirchenwände bestehen fast vollständig aus dem schwarzen Vulkangestein, das in den umliegenden Steinbrüchen gewonnen wurde und dessen Verarbeitung über Generationen hinweg die Haupterwerbsquelle der Dörfer rund um den Watzenhahn darstellte. Entlang des Elbbaches führt der Weg weiter nach Berzhahn und schon von weitem fällt das nächste markante Industriedenkmal ins Auge: der "Hohle Zahn", wie die Einheimischen die Betonruine der alten Brecheranlage des Watzenhahner Steinbruchs nennen. Der Steinbruch wurde im November 1926 an die Gewerkschaft Sudberg in Bochum verpachtet. Heute ist die Anlage eine der wenigen noch erhaltenen Zeugen des einst blühenden Basaltabbaus im Westerwald, und die Natur hat längst damit begonnen, die Betonfundamente und Stahlträger mit Efeu und Birken zu überwachsen.

(Foto: Westerwald Tourismus)

Von der alten Brecheranlage geht es steil bergauf auf den Höhenrücken des Watzenhahns - und wer hier verschnauft und sich umdreht, ahnt, wie beeindruckend der Anblick im nächsten Moment sein wird. Denn wenige Meter abseits des Hauptweges, in einem lichten Waldstück auf 475 Metern Höhe, empfangen den Wanderer die Watzenhahner Riesen, Namensgeber und Herzstück der gesamten Route. Die mächtigen Basaltsäulen, die hier in mehreren Gruppen aus dem Waldboden aufragen, sind das Ergebnis der gleichen vulkanischen Aktivität, die vor rund 25 Millionen Jahren eine Fläche von rund 1.000 Quadratkilometern im zentralen Westerwald mit vulkanischen Gesteinen bedeckte. Als der Steinbruchbetrieb hier die äußeren Schichten abtrug, wurden diese natürlichen Säulengruppen freigelegt und man erkannte schnell, dass man kein Baumaterial vor sich hatte, sondern ein Naturschauspiel. Noch heute wird die Stätte gern als jener Ort beschrieben, wo sich steinerne Riesen die Köpfe zusammenstecken und wer einmal in der Stille des Waldes vor diesen Säulen steht, versteht, warum sich um sie zahlreiche Sagen rankten: von einem vergrabenen Goldschatz in der Nähe, von Raubrittern auf der Weltersburg und von einem mysteriösen Goldenen Mann, der in Girkenroth herumgeistert. Eine überdachte Sitzgruppe lädt ein, den Moment in Ruhe auf sich wirken zu lassen.

(Foto: Westerwald Tourismus)

Durch lichten Buchenwald geht es bergab in Richtung Girkenroth, wo der Weg am Ruhberg vorbeiführt, einem weiteren ehemaligen Basaltabbaugebiet, das die Natur mittlerweile fast vollständig zurückerobert hat und das heute seltenen Tier- und Pflanzenarten bedeutende Lebensräume bietet. Ein besonders nachdenklicher Moment ist der Halt an der Infotafel zum Girkenrother Igel, einer kleinen Basaltformation, über die eine der schönsten Sagen der Georoute berichtet. Von Girkenroth führt der Weg schließlich weiter nach Weltersburg und der Abschluss der Runde hat es nochmals in sich: Die 435 Meter hohe Basaltkuppe des Burgberges mit den Resten der Burg Weltersburg gewährt einen GeoBlick, der seinesgleichen sucht. Die Burg wurde um 1100 zum Schutz der Köln-Frankfurter Handelsstraße erbaut, gehörte den Grafen von Sayn und den Herren von Isenburg und war 1405 sogar der Stützpunkt einer kleinen Raubritter-Bande, die von hier aus die Umgebung unsicher machte, bis Reinhard von Westerburg und Johann von Isenburg-Wied sie in blutigen Kämpfen vertrieben. Heute sind nur noch wenige Mauerreste und der efeuüberwachsene Burgturm erhalten, aber der Blick von der Kuppe über das gesamte Limburger Becken ist von einer Weite, die man sich für das Ende einer solchen Wanderung kaum besser wünschen kann. In der Dorfkapelle von Weltersburg unterhalb der Burg, erstmals 1325 urkundlich erwähnt, kann man nach dem Abstieg innehalten.

Der Rundweg wurde Ende Juli 2022 eröffnet und noch im selben Jahr als bundesweit erste GeoRoute mit dem Qualitätssiegel "Entdeckertour" im Rahmen von "Wanderbares Deutschland" ausgezeichnet. Damit war die Wäller Tour Watzenhahner Riesen der erste Wanderweg in Deutschland, der dieses Prädikat erhielt, eine Auszeichnung, die gut zu einer Route passt, die auf gut 13 Infopunkten Geologie, Geschichte und Sagenwelt so geschickt miteinander verwebt, dass man das Wandern fast vergisst. Wer mit der Bahn anreist, steigt an den Bahnhöfen Willmenrod oder Berzhahn aus, die beide von Limburg und Siegen aus mit der RB90 erreichbar sind. Unabdingbar sind festes Schuhwerk und ausreichende Verpflegung.

Tour-Informationen

Art: Rundweg
Schwierigkeit: mittel
Strecke: etwa 13,5 km
Dauer: rund 4 Stunden
Aufstieg: etwa 330 Höhenmeter
Abstieg: etwa 330 Höhenmeter
Beschilderung: grünes Zeichen auf weißem Grund (GeoRoute); Achtung: nicht das übliche Wäller-Tour-Zeichen
Beschaffenheit: Naturweg, Schotterweg, Asphalt, Pfad, Straße
Familiengeeignet: Ja, für geübte Familien mit Kindern ab rund 8 Jahren
Besonderheiten: Naturdenkmal Kranstein (Vulkanschlot, GeoTop des Jahres 2020), rund 13 Infopunkte mit Sagen und Geologie, Basaltkirche Willmenrod, Grab von Clemens Wilmenrod (erster deutscher Fernsehkoch, Erfinder Toast Hawaii), "Hohler Zahn" (Brecheranlage-Ruine, Steinbruch ab 1926), Watzenhahner Riesen (GeoTop, Basaltsäulen auf 475 m), Burgruine Weltersburg (um 1100 erbaut), GeoBlick Limburger Becken
Anreise: ÖPNV RB90 (Rhein-Sieg-Bahn) bis Bahnhof Willmenrod oder Berzhahn (ab Limburg oder Siegen)
Startpunkt (Auto): Parkplatz Kranstein, K95 zwischen Willmenrod und Weltersburg oder Alte Schule Weltersburg (Hauptstr. 17a, 56459 Weltersburg)
Startpunkt (Bahn): Bahnhof Willmenrod oder Berzhahn (RB90)
Zielpunkt: wie Startpunkt


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