Pressemitteilung vom 11.04.2026 
Frühlingsgefahr: Waldbrände in Rheinland-Pfalz
Der Frühling bringt nicht nur blühende Landschaften, sondern auch eine erhöhte Gefahr von Waldbränden nach Rheinland-Pfalz. Das Umweltministerium warnt vor den Risiken, die durch menschliches Fehlverhalten entstehen können.
Rheinland-Pfalz. Die Waldbrandgefahr ist im Frühjahr in Rheinland-Pfalz besonders hoch. "Viele Menschen unterschätzen dabei das Risiko, da es oft noch nicht sehr warm ist", erklärte das Umweltministerium in Mainz. Ein wesentlicher Grund für diese Gefahr sei die trockene Vegetation aus dem Winter, die leicht entzündlich ist. Gleichzeitig fehlt noch frisches, feuchtes Grün, das Brände eindämmen könnte. Sonne und Wind tragen zusätzlich zur Austrocknung der Böden bei und lassen kleine Feuer schnell größer werden. In diesem Jahr wurde jedoch bisher nur Ende März ein kleinerer Waldbrand über eine Fläche von 50 Quadratmetern registriert.
Laut dem Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes wird die Waldbrandgefahr in Rheinland-Pfalz am heutigen Samstag verbreitet auf die Gefahrenstufe drei (mittlere Gefahr) steigen. In den kommenden Tagen soll sie dann auf die Stufe eins (sehr geringe Gefahr) sinken. Generell betrachtet sei Rheinland-Pfalz kein Bundesland mit besonderer Waldbrandgefährdung, so das Ministerium weiter. Grund hierfür sind die strukturreichen Wälder mit einem hohen Anteil an Laubbäumen.
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Fahrlässige Brandstiftungen
Die meisten Waldbrände werden laut Angaben des Ministeriums durch menschliches Verhalten verursacht, wie etwa offene Feuer, weggeworfene Zigaretten oder das Abstellen von Fahrzeugen auf trockenem Gras. Vorsätzliche Brandstiftungen kommen selten vor. Zudem werden Waldbrände in der Regel sehr früh von der Bevölkerung entdeckt und gemeldet, sodass sie oft noch in ihrer Entstehung von den Feuerwehren gelöscht werden können. Bei erhöhter Waldbrandgefahr werden gefährdete Gebiete zusätzlich kontrolliert. (dpa/bearbeitet durch Red)
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