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Pressemitteilung vom 10.04.2026    

Erfolgreiche Eröffnung der Ausstellung "MenschenBilder" im b-05 Montabaur

Am Ostersonntag (5. April) zog die Ausstellung "MenschenBilder" zahlreiche Besucher in das b-05 im Stadtwald Montabaur. Die Eröffnung bot ein vielfältiges künstlerisches Programm, inspiriert von den Goldenen Zwanzigern. Die Ausstellung ist bis Mitte Mai zu sehen.

Fotos: Dr. Georg Poell

Montabaur. Das b-05, der Ort für Kunst, Kultur und Natur im Stadtwald Montabaur, zeigt aktuell die Ausstellung "MenschenBilder". Dies ist die erste Kunstperiode zu den "Goldenen Zwanzigern", dem Motto des Kultur-Sommers Rheinland-Pfalz in diesem Jahr. Rund 150 Menschen waren am Ostersonntagnachmittag zur Eröffnung gekommen.

Nach einer Begrüßung durch Georg Poell, Vorsitzender des b-05 e.V. führte Simone C. Levy die Künstlerinnen und Künstler ein. Großartig unterstützt und umrahmt wurde die Vernissage von Dennis Kessler, der am E-Piano selbstgeschriebene Lieder im Stil der Goldenen Zwanziger sang und Simone C. Levy bei ihrem Lied begleitete. Zum Abschluss der Einleitung führte er mit seinem Saxofon den Zug zu den Kunstwerken in den Bunkern an - als "Kunstinteressiertenfänger" vom b-05. Sowohl in, als auch vor den Bunkern, aber auch nachher im Café gab es viele angeregte Gespräche über "MenschenBilder", die Aktualität der Goldenen Zwanziger, das b-05 und die Welt im Allgemeinen.

Künstlerische Vielfalt in den "Goldenen Zwanzigern"
An der Ausstellung "MenschenBilder" beteiligen sich sehr unterschiedliche Künstlerinnen und Künstler: Christoph Thewalt zeigt seine vom Buch "Die blinde Eule" von Sadegh Hedayat inspirierten Arbeiten. Marlene da Silva-Quabeck setzt sich in farbstarken Bildern mit dem Frauen- und Menschenbild der Goldenen Zwanziger auseinander. Tabletten und Pillen auf den Bildern von Janine Seelen verweisen auf den Zwang zur Selbstoptimierung. Marie Seelen gibt mit einer Klanginstallation etwas auf die Ohren. Die "Neue Frau" der zwanziger Jahre hat Andrea Klug zu ausdrucksstarken Frauenporträts angeregt. "Hand in Hand mit Olimpia" ist der Titel einer vielfältigen Annäherung durch ein Kollektiv von Künstlerinnen und Künstlern. Nandu Kriesche schließlich führt die Betrachtenden inhaltlich und technisch in Zwischenbereiche: Durch transparente Schichten scheinen Bilder von Menschen auf.



Damit führt die künstlerische Reise durch die "Goldenen Zwanziger" und ihre "MenschenBilder" durch alle sieben KunstBunker im b-05. Bis zum 17. Mai kann die Ausstellung besucht werden: samstags von 14 bis 18 Uhr und an Sonntagen bereits ab 10 Uhr, und ebenfalls bis 18 Uhr. Das Café bietet leckeren Kuchen und sonntags zur Ausstellung sowie samstags vor der Ausstellung jeweils ab 10 Uhr ein reichhaltiges Frühstück.

Vom Bunker zur Kulturstätte: Der Verein b-05 im Montabaurer Stadtwald
Über den Verein "b-05 Kunst-Kultur-Natur e.V." im Montabaurer Stadtwald
Als ehemaliges NATO-Sondermunitionslager verfügt das Gelände über insgesamt 15 Bunker, und weitere historische Gebäude und Anlagen. Nach dem Abzug der Amerikaner wurde das Sondermunitionslager am 31. März 1993 geschlossen und stand leer, bis im Jahr 2005 eine private Initiative um den Designer/Architekten Jan Nebgen und seine Frau Leisa Brubaker die Flächen von der Stadt Montabaur in Pacht nahm. Durch diese Initiative wurde die Anlage wieder zu neuem Leben erweckt, und 13 der 15 Bunker wurden restauriert und renoviert, um sie ab 2008 für Kunstausstellungen, Workshops, Konzerte und Lesungen zu nutzen.

Mit dem Ende des ersten Pachtvertrages und dem Abschluss eines langjährigen Sponsorenvertrages richtete sich der Verein ab dem Jahr 2014 neu aus. Der Naturschutz und Angebote zur Naturerfahrung wurden als Vereinsziele ergänzend zur Kunst und Kultur aufgenommen. Es wurde ein Naturschutzkonzept erstellt, und es konnte die "Will- und Liselott Masgeik-Stiftung" als naturschutzfachlicher Kooperationspartner gewonnen werden. Seit Sommer 2016 besteht ein neuer Pachtvertrag zwischen der Stadt Montabaur und dem gemeinnützigen Verein b-05 Kunst-Kultur Natur e.V. (PM/Red)


Lokales: Montabaur & Umgebung
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