Pressemitteilung vom 08.04.2026 
Kunst trifft Geschichte im ehemaligen Bunker 05 in Montabaur
Eine außergewöhnliche Ausstellung verbindet Kunst und Geschichte in einer einzigartigen Umgebung. Im Rahmen des Kultursommers 2026 steht das Thema "Menschenbilder" im Mittelpunkt.
Montabaur. Am Kultur Café vor Ort wurde die Vernissage zur Ausstellung "MENSCHENBILDER" eröffnet. Die Veranstaltung, die im Rahmen des Kultursommers 2026 stattfindet, nutzt das Gelände des ehemaligen atomaren Sprengkörperlagers als Ausstellungsfläche. Nach einem Empfang mit Sekt und Musik sowie der Vorstellung der Mitwirkenden durch das Organisationsteam besichtigten die Besucher die Bunkeranlagen, in denen die Kunstwerke präsentiert werden.
Inhaltlich befasst sich die Schau mit den Parallelen zwischen den 1920er Jahren und der aktuellen Dekade der 2020er Jahre. Die 17 beteiligten Künstler thematisieren dabei die gemeinsame Problematik beider Epochen, beleuchten aber auch den Wandel und die Inspiration, die aus diesen Umbrüchen hervorgehen. Die Werke setzen sich kritisch mit den Themen Krieg, Kultur und Wirtschaft auseinander. Ein zentraler Aspekt der Ausstellung ist die Untersuchung von neuer Freiheit, insbesondere im Kontext von Frauen und Freiheit, sowie die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Schattenseiten wie Rassismus.
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Zudem reflektieren die Arbeiten die Veränderungen der modernen Gesellschaft durch technologische Entwicklungen. So werden künstlerische Antworten auf die heutige Künstliche Intelligenz (KI) als zeitgenössisches Pendant zum Filmklassiker "Metropolis" formuliert.
An der Ausstellung wirken folgende Künstlerinnen und Künstler mit: Maria Ackermann, Tabea Balzert, Judith Boy, Florence Chassaing, Anais Ehrit, Jan Herzberg, Andrea Klug, Nandu Kriesche, Kaja Martin, Christoph Postler, Marlene Leal da Silva Quabeck, Jan Restel, Anne Rasimus, Janine Seelen, Jasmin Arias Siehl, Christoph Thewalt und Diane Wolf.
Die Organisation im Bunker 05 liegt bei Dr. Georg Poell, Simone Levy und Rainer Kiefer, während die Familie Lorisika vom Kultur Café als Gastgeber fungiert. Die Ausstellung ist bis zum 17. Mai 2026 während der offiziellen Öffnungszeiten zugänglich. Die Besucher sind eingeladen, vor Ort eigene Nachforschungen anzustellen; einige der Exponate stehen zum Verkauf. (PM/Red)
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