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Pressemitteilung vom 08.04.2026    

Ortsdurchfahrt Streithausen wird früher als geplant für den Verkehr freigegeben

Die umfangreiche Sanierung der Kreisstraße 21 in der Ortslage von Streithausen steht vor dem Abschluss. Der Landesbetrieb Mobilität Diez verkündet eine deutliche Verkürzung der Bauzeit, wodurch die wichtige Verkehrsader wesentlich früher als ursprünglich kalkuliert wieder befahren werden kann.

Symbolbild.

Streithausen. Der Landesbetrieb Mobilität Diez teilt mit, dass die Ortsdurchfahrt Streithausen im Zuge der Kreisstraße 21 bereits ab Freitagnachmittag, 10. April 2026, wieder für den Verkehr freigegeben werden kann. Damit ist die Befahrbarkeit deutlich früher als ursprünglich vorgesehen wiederhergestellt. Bei Baubeginn Anfang Oktober 2024 war in der damaligen Pressekommunikation noch von einer Bauzeit bis zum Frühjahr 2027 ausgegangen worden. Umso erfreulicher ist es für alle Beteiligten sowie die Anwohner, dass die umfangreiche Maßnahme nun vorzeitig abgeschlossen werden konnte.

Erneuerung der Fahrbahn und Gehwege
Im Rahmen der Bauarbeiten wurde die in die Jahre gekommene Kreisstraße 21 innerhalb der Ortsdurchfahrt auf einer Länge von rund 670 Metern aufgrund erheblicher Schäden grundhaft erneuert. Die Maßnahme umfasste nicht nur die Fahrbahn, sondern auch die Gehweganlagen wurden vollständig ausgebaut. Darüber hinaus erfolgte die Erneuerung des gesamten Einmündungsbereichs der K 21 / K 20, was eine wesentliche Änderung der Vorfahrtregelung mit sich bringt. Ab sofort hat der Verkehr von Atzelgift kommend in Richtung Dorfmitte Streithausen Vorrang gegenüber den Verkehrsteilnehmern von Limbach kommend.

Moderne Infrastruktur und barrierefreie Mobilität
Die Ortsgemeinde Streithausen nutzte die Gelegenheit der Baustelle, um zusätzliche Verbesserungen direkt mit umzusetzen. So wurden die vorhandenen Bushaltestellen im Ort barrierefrei ausgebaut und mit neuen Wartehäuschen ausgestattet, was den Komfort im öffentlichen Personennahverkehr steigert. Einen wesentlichen Bestandteil der Maßnahme bildete zudem die umfassende Erneuerung der unterirdischen Infrastruktur. Sämtliche Kanal- und Wasserleitungen einschließlich der Hausanschlüsse wurden durch die Verbandsgemeindewerke Hachenburg modernisiert, um eine langfristige Versorgungssicherheit zu gewährleisten.



Investitionen über die Ortslage hinaus
Auch außerhalb der direkten Ortslage wurde investiert. Die freie Strecke der K 21 bis zum Abzweig Kloster Marienstatt wurde im sogenannten Hocheinbau durch zusätzliche Asphaltschichten verstärkt und dadurch nachhaltig instandgesetzt. Ergänzend ließ die Ortsgemeinde den Waldweg sowie die Gartenstraße einschließlich des kompletten Ver- und Entsorgungsnetzes grundhaft ausbauen. Insgesamt hat der Kreis rund 1,80 Millionen Euro in die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur investiert.

Starkes Signal für die Region
Über alle Maßnahmenträger hinweg beläuft sich das gesamte Investitionsvolumen in Streithausen auf rund 4,85 Millionen Euro. Dies stellt ein starkes Signal für die nachhaltige Stärkung der Mobilität und der allgemeinen Infrastruktur vor Ort dar. Die Zusammenarbeit der verschiedenen Träger ermöglichte dieses komplexe Projekt, welches nun fast ein Jahr früher als geplant den Bürgerinnen und Bürgern wieder vollumfänglich zur Verfügung steht. Durch die koordinierte Durchführung der Arbeiten an Straßen, Gehwegen und Leitungsnetzen konnten weitere spätere Beeinträchtigungen vermieden werden. Nutzer der betroffenen Kreisstraßen können somit bereits ab dem kommenden Wochenende die modernisierte Strecke ohne Umwege nutzen. (PM/bearbeitet durch Red)


Lokales: Hachenburg & Umgebung
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