Treibstoffdiebstähle in Rheinland-Pfalz: Leichter Anstieg trotz hoher Spritpreise
Obwohl die Preise an den Tankstellen hoch sind, zeigt sich in Rheinland-Pfalz nur ein leichter Anstieg bei Treibstoffdiebstählen. Das Landeskriminalamt (LKA) meldet zwar mehr Fälle als im Vorjahr, jedoch keine auffällige Häufung.
Rheinland-Pfalz. Trotz der hohen Spritpreise sieht das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz (LKA) keinen signifikanten Anstieg von Treibstoffdiebstählen. Im März wurden 60 Diebstähle von Diesel und Benzin gemeldet, verglichen mit 44 Fällen im gleichen Monat des Vorjahres, was auf einen leichten Anstieg hinweist. "Ob dieser mit der aktuellen Preisentwicklung an den Tankstellen in Zusammenhang steht, kann derzeit nicht abschließend bewertet werden", erklärte das LKA.
Insbesondere Dieseldiebstähle aus Lastwagen, wie etwa auf einem Rastplatz an der A61 im Landkreis Alzey Worms, haben in den vergangenen Wochen für Aufsehen gesorgt. Am Wochenende um den 20. März stahlen Unbekannte rund 600 Liter Diesel aus zwei Sattelzügen. Insgesamt verzeichnete das LKA im März 19 solcher Diebstähle, gegenüber 15 im Vorjahresmonat.
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Diebstahlschwerpunkte entlang der Autobahnen A61, A3 und A48
Belastbare Aussagen zur Entwicklung bei Dieseldiebstählen sind laut LKA nur eingeschränkt möglich. Diese Taten werden nicht gesondert in der polizeilichen Kriminalstatistik erfasst, sondern aus polizeilichen Vorgängen ausgewertet. Bisher wurden in diesem Jahr 40 Dieseldiebstähle aus Lkw gemeldet, während es im gesamten letzten Jahr 117 waren. In den vergangenen Jahren schwankten die Zahlen auf einem ähnlichen Niveau: 2024 wurden 153 Dieseldiebstähle aus Lkws registriert, im Jahr davor 115. Der geografische Schwerpunkt liegt aktuell an Rastanlagen entlang der Autobahnen A61, A3 und A48. (dpa/bearbeitet durch Red)
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