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Pressemitteilung vom 02.04.2026    

40 Fälle von Geflügelpest in Rheinland-Pfalz: Bevölkerung um Mithilfe gebeten

Seit Jahresbeginn wurden in Rheinland-Pfalz bereits zahlreiche Wildvögel positiv auf die Geflügelpest getestet. Besonders betroffen ist der Vogelpark Haßloch, wo strenge Schutzmaßnahmen ergriffen wurden.

Foto: Pixabay

Rheinland-Pfalz. Das Landesuntersuchungsamt (LUA) Rheinland-Pfalz hat im Jahr 2026 bisher 40 Wildvögel mit dem Virus der Klassischen Geflügelpest nachgewiesen. Seit Beginn des Vogelzugs im Herbst 2025 wurden insgesamt 394 Wildvögel untersucht.

Im Vogelpark Haßloch im Kreis Bad Dürkheim lebten zum Zeitpunkt des Ausbruchs 76 standorttreue Gänse, Enten und Schwäne. Um die in Volieren gehaltenen Tiere zu schützen, entschied das Veterinäramt des Kreises nach einer Risikobewertung, alle Vögel im Freigelände zu entnehmen und zu töten. In der Gemeinde Haßloch gilt bis Mittwoch, 15. April, eine Stallpflicht für gehaltenes Geflügel.

Die gute Nachricht: Die in Volieren gehaltenen Tiere im Vogelpark Haßloch sind nicht infiziert. Bisher wurden etwa 120 Proben entnommen und im LUA negativ auf Geflügelpest getestet. Laut dem Friedrich-Loeffler-Institut besteht weiterhin ein hohes Risiko der Verbreitung von "HPAI H5N1-Viren" in Wasservogelpopulationen in Deutschland. Auch das Risiko von Einträgen in Geflügelhaltungen wird als hoch eingeschätzt.



Kreisveterinärbehörden sind angewiesen, verdächtige tote Wildvögel zur Untersuchung ins LUA zu bringen. Die Bevölkerung wird gebeten, Totfunde zu melden. Über Schutzmaßnahmen wie Stallpflicht entscheiden die Kreisverwaltungen individuell. (PM/Red)


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