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Pressemitteilung vom 02.04.2026    

270 Beagle-Hunde für Tierversuche aus den USA importiert

Am Flughafen Hahn in Rheinland-Pfalz sind 270 Beagle-Hunde aus den USA eingetroffen. Diese Tiere sind offenbar für Tierversuche vorgesehen, was zu Kritik von Tierschutzorganisationen führt.

Symbolbild (Foto: Pixabay)

Rheinland-Pfalz. Der Deutsche Tierschutzbund und sein Landesverband Rheinland-Pfalz haben auf die Ankunft von 270 Beagle-Hunden am Flughafen Hahn reagiert. Laut Berichten des "Trierischen Volksfreund" dokumentierte die Organisation Soko Tierschutz die Ankunft der Hunde, die für Tierversuche eingeplant sind. Anna Lena-Busch, die 1. Vorsitzende des Landesverbands Rheinland-Pfalz des Deutschen Tierschutzbundes, äußerte sich besorgt: "Diese Hunde sind keine Messinstrumente, sondern Lebewesen mit Gefühlen. Das Wissen, dass die Tiere über Monate oder Jahre unermessliches Leid erfahren werden, ist unerträglich."

Zukunft ohne Tierversuche: Gesellschaft muss umdenken
Zu den fast zwei Millionen Tieren, die in Deutschland pro Jahr in Tierversuchen verwendet werden, zählen auch 2.220 Hunde, die oft wiederholt eingesetzt werden. Beagle werden aufgrund ihrer ruhigen und freundlichen Natur besonders häufig verwendet. Die typischen Versuchsbereiche mit Hunden reichen von der Forschung zu Herz-Kreislauf-, Krebs- und Infektionskrankheiten des Menschen sowie Störungen des menschlichen Nervensystems bis hin zu Arzneimittelforschung und -entwicklung und Giftigkeitsprüfungen, beispielsweise von Pflanzenschutzmitteln. "Es ist an der Zeit, dass wir als Gesellschaft unser Verhältnis zu Tieren grundlegend überdenken. Niemand sollte länger hinnehmen, dass Tiere für wissenschaftliche Zwecke leiden und sterben müssen, wenn es längst fortschrittliche, tierversuchsfreie Alternativen gibt", sagt Kristina Wagner, Leiterin des Referats für tierversuchsfreie Wissenschaft beim Deutschen Tierschutzbund.



Daher fordert der Deutsche Tierschutzbund einen Ausstieg aus Tierversuchen und einen Wandel hin zu einer tierversuchsfreien Wissenschaft. Unter anderem ist dafür eine verstärkte Förderung von tierversuchsfreien Test- und Forschungsmethoden nötig. Diese Methoden werden von vorneherein dafür entwickelt, spezifische Fragestellungen präzise beantworten zu können. Der "Umweg" über eine andere Spezies wird ausgelassen, stattdessen wird mittels hochmoderner Verfahren unmittelbar mit Blick auf den menschlichen Patienten geforscht. (PM/Red)


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