Transporter-Unfall auf der A3: Rinder kämpfen ums Überleben
Ein schwerer Unfall auf der A3 hat das Leben von mehreren Rindern gefordert. Die Situation ist dramatisch, doch für einige Tiere besteht Hoffnung.
Ransbach-Baumbach. Nach dem Unfall eines Lastwagens mit 32 Rindern auf der A3 (wir berichteten) sind mittlerweile elf der Tiere tot. Ein weiteres Tier soll noch am heutigen Tag geschlachtet werden, wie die Pressestelle der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises mitteilte. Der Tiertransporter war am frühen Montagmorgen unterwegs gewesen, als er aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam und in einer Böschung hängen blieb. Dabei kippte der Anhänger mit 23 Rindern um. Drei dieser Tiere starben direkt an der Unfallstelle, vier weitere mussten notgeschlachtet werden.
Mehrere Rinder können bald abgeholt werden
Die 15 übrigen Tiere aus dem umgekippten Anhänger wurden noch gestern in eine Schlachterei gebracht. Vier Rinder wurden dort bereits geschlachtet - ein weiteres Tier soll heute ebenfalls geschlachtet werden. Laut der Pressestelle des Westerwaldkreises können die restlichen zehn Tiere morgen wieder abgeholt werden.
Die neun Rinder, die sich zum Unfallzeitpunkt in der Zugmaschine des Transporters befanden, wurden noch gestern in einen Ruhestall bei einem Landwirt gebracht. Diese Tiere werden laut Kreisverwaltung heute vom Veterinäramt begutachtet und können aller Voraussicht nach ebenfalls morgen von ihrem Besitzer abgeholt werden. (dpa/bearbeitet durch Red)
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