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Pressemitteilung vom 30.03.2026    

Digitales Alarmierungssystem im Westerwaldkreis startet

Nach einer intensiven Testphase wird im Westerwaldkreis das neue digitale Alarmierungssystem für Einsatzkräfte eingeführt. Damit endet die Ära der analogen Sirenenalarmierung, die künftig nur noch zum Schutz der Bevölkerung dienen wird.

Nur noch auf digitalen Funkmeldeempfängern erfolgen bald alle Alarmierungen der Einsatzkräfte. Foto: Kreisverwaltung / Tobias Haubrich

Westerwaldkreis. Am 31. März vollzieht der Westerwaldkreis den Wechsel zur digitalen Alarmierung, nachdem in Rheinland-Pfalz ein einheitliches Netz aufgebaut wurde. Dieses System umfasst rund 700 Standorte mit digitaler Alarmtechnik und ist in die sieben Integrierten Leitstellen des Landes integriert. Etwa 64.000 digitale Funkmeldeempfänger wurden dafür angeschafft. Die Betriebskoordination übernimmt das Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz Rheinland-Pfalz.

Die neue Technik ermöglicht eine schnellere und präzisere Benachrichtigung der Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz. Tobias Haubrich, Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Westerwaldkreises, erklärt: "Die neu errichteten Sirenenanlagen dienen künftig ausschließlich dem Bevölkerungsschutz." Sie werden nur noch bei tatsächlichen Gefahrenlagen oder an festgelegten Warntagen aktiviert.



Seit 2023 wurden im Westerwaldkreis bereits 165 Sirenen installiert, bis Ende 2026 sollen weitere 63 folgen. Diese Umstellung bedeutet einen bedeutenden Fortschritt für die öffentliche Sicherheit in der Region. PM/Red


Mehr dazu:   Blaulicht  
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