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Pressemitteilung vom 30.03.2026    

Wetterkapriolen treffen Winzer in Rheinland-Pfalz: Weniger Weinproduktion 2025

Die Auswirkungen der Wetterbedingungen im vergangenen Jahr sind nun deutlich sichtbar: Die Weinproduktion in Deutschland, insbesondere in den großen Anbaugebieten Rheinhessen und Pfalz, ist zurückgegangen.

Weinlese an der Untermosel. Foto: Thomas Frey/dpa

Wiesbaden. Die deutschen Winzer haben im Jahr 2025 aufgrund kräftiger Niederschläge im September erneut weniger Wein produziert. Laut dem Statistischen Bundesamt in Wiesbaden wurden rund 7,55 Millionen Hektoliter Wein und Most erzeugt, was einem Rückgang von 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2019 bis 2024 beträgt das Minus 10 Prozent. Besonders in Rheinhessen und der Pfalz führte die stärkere Fäulnisanfälligkeit der Trauben infolge des Regens zu einer verkürzten Lese, was den Rückgang erklärt. Dennoch stammte fast die Hälfte (48,1 Prozent) des gesamten deutschen Weins und Mosts aus diesen Regionen. Die gesamte Ertragsfläche in Deutschland schrumpfte nur um 1,1 Prozent (1.100 Hektar). Auch im Rheingau wurde ein Rückgang der Traubenlese und -verarbeitung um 10,2 Prozent verzeichnet.




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Mehr als zwei Drittel der 2025 erzeugten Weine waren Weißweine (69,6 Prozent). Der Anteil der Prädikatsweine an allen Weinen stieg innerhalb eines Jahres deutlich auf 29,3 Prozent (2024: 16,1 Prozent). Unterschiedliche Witterungsverhältnisse beeinflussten die Produktion in den 13 Anbaugebieten Deutschlands: An der Mosel gab es deutlich mehr Wein und Most (plus 12 Prozent), vor allem dank der dortigen Handelskellereien, die auch Trauben aus anderen Gebieten aufnehmen. Die Erzeugung im Weinanbaugebiet Baden lag mit einem Zuwachs von 4,5 Prozent leicht über dem Vorjahresniveau, während sie in Württemberg (11,0 Prozent) und Franken (21,1 Prozent) stärker anstieg. Auch die kleineren Anbaugebiete Sachsen und Ahr konnten zulegen. (dpa/bearbeitet durch Red)


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