Pressemitteilung vom 29.03.2026 
Jugendorganisationen proben den Ernstfall in Quirnbach
Am Wochenende fand in Quirnbach eine realitätsnahe Einsatzübung für die Jugendorganisationen der Feuerwehr statt, bei der die Zusammenarbeit von Feuerwehr und DRK intensiv getestet wurde. Die Übung stellte die Jugendlichen vor anspruchsvolle Herausforderungen.
Quirnbach. Eine gemeinsame Übung der Jugendfeuerwehren Quirnbach und Nordhofen sowie des Jugendrotkreuzes Selters brachte am vergangenen Wochenende rund 15 bis 20 junge Einsatzkräfte zusammen. Angenommen wurde eine Rauchentwicklung im Gemeinschaftshaus von Quirnbach, die mehrere verletzte Personen im Gebäude zur Folge hatte. Auch im Außenbereich gab es eine simulierte Lage.
Sven Schmidt, Jugendwart in Quirnbach, erläuterte die Ausgangslage: "Wir hatten eine Rauchentwicklung im Gemeindehaus und vier Betroffene im Gebäude, die gerettet werden mussten." Zusätzlich entwickelte sich die Lage durch eine weitere Rauchentwicklung im Bereich der Straße. "Die Jugendlichen mussten unter anderem die Einsatzstelle absichern und den Verkehr im Blick behalten."
Mit Atemschutz Menschen retten
Nach dem Eintreffen der ersten Kräfte begann die Jugendfeuerwehr Nordhofen sofort mit der Menschenrettung. Lukas Meyer, Jugendwart der Jugendfeuerwehr Nordhofen, erklärte: "Wir wurden mit dem Stichwort B2, Rauchentwicklung aus Gebäude, alarmiert. Vor Ort haben wir eine starke Verrauchung festgestellt." Ein Trupp rüstete sich direkt mit Atemschutz aus und ging zur Menschenrettung in das Gebäude vor. "Wir konnten zwei Personen aus dem Gebäude retten. Parallel dazu wurde durch weitere Kräfte die Wasserversorgung aufgebaut und ein Sicherheitstrupp bereitgestellt."
Die Zusammenarbeit der Einheiten zeigte sich besonders in der weiteren Einsatzabwicklung. Während die Kräfte aus Quirnbach unterstützend tätig wurden und unter anderem die Wasserversorgung sowie zusätzliche Sicherungsmaßnahmen übernahmen, koordinierte die Einsatzleitung die nächsten Schritte. Nachdem alle Betroffenen aus dem Gebäude gerettet waren, wurde der Innenangriff fortgesetzt. "Der Angriffstrupp ist erneut zur Erkundung und Brandbekämpfung vorgegangen. Außerdem wurde das Gebäude belüftet, um den Rauch aus den Räumen zu entfernen", so Lukas Meyer weiter.
Versorgung der Verletzten
Parallel dazu übernahm das Jugendrotkreuz Selters die medizinische Versorgung der Verletzten. Gruppenleiter Matthias Zender erklärte das Vorgehen: "Bei unserem Eintreffen haben wir uns zunächst mit der Feuerwehr abgestimmt. Die Lage war, vier Verletzte im Gebäude." In unmittelbarer Nähe der Einsatzstelle wurde daraufhin eine zentrale Versorgungsstelle eingerichtet. "Wir haben an der Bushaltestelle eine Unfallhilfestelle aufgebaut. Dort wurden die Verletzten gesichtet, versorgt und für den weiteren Transport vorbereitet."
Im Verlauf der Übung konnten alle Maßnahmen strukturiert abgearbeitet werden. Besonders im Fokus standen dabei die enge Abstimmung zwischen den Organisationen sowie das eigenständige Arbeiten der Jugendlichen unter Anleitung ihrer Betreuer. (PM/Red)
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