Pressemitteilung vom 29.03.2026 
Emotionen in Bildern: Martina Winz im Stöffel-Park
Im Café Kohleschuppen des Stöffel-Parks zeigt die Künstlerin Martina Winz ihre Werke, die während der Corona-Zeit entstanden sind. Die Ausstellung läuft noch bis zum 26. April 2026 und bietet den Besuchern die Möglichkeit, sich mit den tiefen Emotionen ihrer Kunst auseinanderzusetzen.
Enspel. Noch bis Sonntag, den 26. April, können Interessierte die Werke von Martina Winz im Café Kohleschuppen im Stöffel-Park erleben. Besonders an Sonn- und Feiertagen ist das Café von 13 bis 18 Uhr geöffnet.
Die Ausstellung ist für Martina Winz von besonderer Bedeutung, da die gezeigten Werke während der Corona-Zeit entstanden sind, einer Phase großer persönlicher Veränderungen. Bei der Vernissage wurde die Künstlerin aus Hachenburg von zahlreichen Gästen umgeben. Sabine Dörner vom Stöffelverein hielt eine Laudatio, und auch die Ansprache von Martina Winz beeindruckte die Anwesenden.
Emotionen entwickeln sich weiter
"Ich arbeite oft sehr intuitiv. Am Anfang steht manchmal ein Chaos oder eine starke Emotion. Im Laufe der Arbeit verändert sich das Bild und findet langsam seine Form. Ein Beispiel ist der Stier. Er entstand ursprünglich aus einer Wutentladung, aus einem Tuscheklecks. Aus dieser Energie entwickelte sich mit der Zeit eine ruhige, kraftvolle Form", erklärte Winz bei der Vernissage.
"Die Werke erzählen von inneren Prozessen - von Zweifel, von Wut, von Trauer, aber auch von Hoffnung und von der Möglichkeit, dass sich etwas verwandeln kann", erläuterte sie weiter. Das Werk "In den Himmel kommen" entstand nach dem Tod ihres Vaters und thematisiert sowohl Trauer als auch Hoffnung.
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"Manchmal habe ich das Gefühl, dass das Werk mich anschaut und mir etwas über mich selbst zeigt. Die Bilder entstehen durch mich hindurch - aus Erfahrungen und Emotionen, die sich im Arbeiten verwandeln. Daher auch der Titel der Ausstellung: "Was mich sieht - durch mich hindurch"."
Vision von einem Ort der Begegnung
Martina Winz hegt den Traum von einem Ort der Begegnung, an dem Kunst nicht nur betrachtet wird, sondern in einen Dialog tritt. Sie stellt sich vor, dass dort Gespräche über Bilder stattfinden, Workshops abgehalten werden und kreative Prozesse gemeinsam erlebt werden. "Ein Ort, an dem Menschen sich durch Kunst vielleicht auch selbst ein Stück näherkommen können. Diese Ausstellung ist für mich ein erster Schritt auf diesem Weg. Ich danke dem Stöffel-Park sehr für diesen Raum, der selbst ein Ort der Wandlung ist: vom ehemaligen Steinbruch zu einem lebendigen Ort für Kultur und Begegnung."
Vielleicht ist dies auch eine Einladung an die Besucher: "Schauen Sie nicht nur die Werke an - sondern schauen Sie, was in Ihnen selbst in Resonanz geht", rät Martina Winz. (PM/Red)
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