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Pressemitteilung vom 29.03.2026    

Naturschutz im Garten: Torffreie Alternativen für Hobbygärtner

Mit dem Start der Gartensaison 2026 steigt der Bedarf an Blumenerde. Doch viele Gärtner sind sich nicht bewusst, dass herkömmliche Erden oft große Mengen Torf enthalten. Der Abbau von Torf aber hat weitreichende Folgen für die Umwelt.

Gartenarbeit mit torffreier Blumenerde. (Foto: Sebastian Hennigs/NABU)

Hundsangen. Die NABU-Gruppe Hundsangen des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) macht darauf aufmerksam, dass der Torfabbau erheblich zur Zerstörung von Mooren in Deutschland beigetragen hat - mittlerweile sind 95 Prozent der Moore betroffen. Auch in den baltischen Staaten wird Torf abgebaut, was dort zum Verlust wertvoller Lebensräume vieler bedrohter Tier- und Pflanzenarten führt. Zusätzlich werden beim Torfabbau große Mengen Treibhausgase freigesetzt, die den Klimawandel beschleunigen.

Der NABU empfiehlt daher, auf torffreie Blumenerde oder selbst hergestellten Kompost zurückzugreifen. Diese Erden bestehen aus einer Mischung von hochwertigem Kompost, Rindenhumus, Holzfasern und gelegentlich Kokosfasern.

Achtung: Auch Bioprodukte können Torf enthalten
Zusätze wie Lavagranulat und Tonminerale sorgen für eine optimale Pflanzenversorgung. Verbraucher sollten bei der Aufschrift "Bioerde" vorsichtig sein, da auch diese oft noch einen hohen Torfanteil enthält. (PM/Red)


Mehr dazu:   Naturschutz  
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