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Pressemitteilung vom 25.03.2026    

Neue Beratungsstelle für Menschen mit Hirnschädigung in Nassau eröffnet

In Nassau gibt es jetzt eine Anlaufstelle für Menschen mit erworbener Hirnschädigung. Diese Einrichtung schließt eine wichtige Lücke in der Versorgung der Betroffenen. Was genau dort angeboten wird, erfahren Sie im Folgenden.

Julia Tiwi-Feix (links) und Anne Ziegert von der Anlauf- und Beratungsstelle für Menschen mit erworbener Hirnschädigung. (Foto: Lisa Treusch)

Nassau. Die neue Anlauf- und Beratungsstelle für Menschen mit erworbener Hirnschädigung ist die erste ihrer Art im nördlichen Rheinland-Pfalz. Julia Tiwi-Feix und Anne Ziegert von der Inklusa gGmbH haben das Angebot aufgebaut, um Betroffene nach Ereignissen wie Schlaganfällen oder Unfällen zu unterstützen. "Im nördlichen Rheinland-Pfalz sind wir die einzige Anlauf- und Beratungsstelle für diese Zielgruppe", erklärt Julia Tiwi-Feix.

Das Aufgabenspektrum der Beratungsstelle ist vielfältig. Neben der spezialisierten Beratung zu Sozialrecht und Entlastungsangeboten bietet sie auch Unterstützung bei Wohnfragen für Menschen mit Hirnschädigung. Julia Tiwi-Feix betont, dass dies sowohl unmittelbar nach dem schädigenden Ereignis als auch viele Jahre später relevant sein kann: "Das kann direkt nach dem schädigenden Ereignis, aber auch 20 Jahre später sein - etwa, wenn ein Betroffener feststellt, dass er unter Konzentrationsschwierigkeiten leidet."

Alle Angebote sind kostenfrei
Besonders bemerkenswert ist, dass die Beratung überwiegend im persönlichen Umfeld der Klienten stattfindet, da viele nicht mobil sind. Seit Anfang Oktober 2025 wurden bereits 98 Kontakte, darunter 45 Erstkontakte, registriert. Dies zeigt den hohen Bedarf an solchen Angeboten. Neben der Beratung bietet die Stelle auch Selbsthilfegruppen und Begegnungsmöglichkeiten an, wie die NeuroRäume in Nassau und Koblenz sowie einen Angehörigen-Treff in Vallendar. Anne Ziegert koordiniert diese Angebote.




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Die Beratungsstelle engagiert sich zudem in der Netzwerkarbeit und beteiligt sich am Aufbau des Neuronetzwerks Nördliches Rheinland-Pfalz. Zukunftspläne beinhalten Schulungen für Fachkräfte und den Aufbau eines Ehrenamtsnetzwerks zur Unterstützung der Betroffenen. Alle Angebote sind kostenfrei dank der finanziellen Unterstützung durch die Aktion Mensch und die G.-und-I.-Leifheit-Stiftung, die Personalkosten und den Aufbau der Beratungsstelle fördern. (PM/Red)


Mehr dazu:   Gesundheitsversorgung  
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