Pressemitteilung vom 24.03.2026 
Neuer Vikar im Westerwald: Tristan Quaschinski bereichert die Kirchengemeinde
Tristan Quaschinski, ein aufstrebender Theologe, hat seinen Weg ins Wäller Land gefunden. Der 31-Jährige bringt nicht nur eine beeindruckende akademische Laufbahn mit, sondern auch eine tiefe Verwurzelung in der christlichen Tradition.
Westerburg. Das Interesse am Gemeindepfarramt entwickelte sich bei Tristan Quaschinski bereits in seiner Kindheit. "Meine Großmutter hat mir jeden Abend eine Geschichte aus der Bibel vorgelesen, das hat mich sehr geprägt," erzählt er. Aufgewachsen in Baiersbronn im Schwarzwald, einer Region mit starken christlichen Traditionen, fand Quaschinski früh den Weg in kirchliche Aktivitäten wie Jungschar, Kinderkirche und Jugendangebote. Erste Aufgaben übernahm er durch Schriftlesungen an Weihnachten und Mini-Predigten, motiviert von Gemeindemitgliedern, sich stärker zu engagieren.
Nach dem Abitur studierte Quaschinski Evangelische Theologie, Islamwissenschaft und Geschichte in Tübingen und promovierte in Berlin zu einem religionswissenschaftlichen Thema. Parallel engagierte er sich als Sprachlehrer in der Flüchtlingshilfe. Seit dem Frühjahr absolviert er seine praktische Ausbildung zum Evangelischen Pfarrer in der Kirchengemeinde Wäller Land. Gleichzeitig wird er im Theologischen Seminar in Herborn in Religionspädagogik, Kirchenrecht und -theorie sowie Seelsorge geschult und unterrichtet Religion an einer Grundschule.
Interreligiöser Dialog
Besonderes Interesse zeigt Quaschinski an alten Sprachen, Kirchengeschichte, dem interreligiösen Dialog mit dem Islam und der Ökumene. Die liberale und moderne Auslegung des Christentums in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) zog ihn aus der württembergischen Landeskirche in die EKHN. Im Westerwald fühlt sich der neue Vikar bereits heimisch. "Ich bin selbst überrascht, dass ich so ein Glück hatte. Ich habe mit meinem Lehrpfarrer Maic Zimmermann und den Kollegen hier die richtige Wahl getroffen."
Für seine Tätigkeit im Wäller Land hat Quaschinski bereits einige Ideen entwickelt. "Ich finde neue Gottesdienstformen an ungewöhnlichen Orten spannend. Und sehr gerne möchte ich im Bereich Ökumene und interreligiöser Dialog Kooperationspartner finden." Ab den Sommerferien wird er laut Ausbildungsplan mehr Aufgaben in der Kirchengemeinde übernehmen können. (PM/Red)
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