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Nachricht vom 24.03.2026    

Studieren ohne Abitur: Rheinland-Pfalz unter den Spitzenreitern

Immer mehr Menschen in Deutschland erreichen einen Hochschulabschluss ohne Abitur. Rheinland-Pfalz spielt dabei eine führende Rolle und zeigt, welche Wege zum Studium auch ohne klassische Hochschulzugangsberechtigung möglich sind.

Hörsaal (Foto: Jan Woitas/dpa)

Rheinland-Pfalz. Rheinland-Pfalz belegt im bundesweiten Vergleich Platz drei bei der Zahl der Hochschulabsolventen ohne Abitur. Im Jahr 2024 lag der Anteil, wie bereits 2023, bei 3,1 Prozent. Dies geht aus einer Auswertung des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) in Gütersloh hervor. Der Anteil der Studienanfänger ohne Abitur betrug in Rheinland-Pfalz 3,8 Prozent, was 708 Personen entspricht, womit das Bundesland im Ländervergleich Platz vier einnimmt.

In Rheinland-Pfalz bieten 19 von 23 Hochschulen Studiengänge für Anfänger ohne allgemeine Hochschul- und Fachhochschulreife an. Dazu gehören sechs der acht Universitäten und 13 der 15 Fachhochschulen beziehungsweise Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Die Mehrheit dieser Studienanfänger ist an staatlichen Hochschulen immatrikuliert (680), gefolgt von kirchlichen Hochschulen (25). Private Hochschulen spielen eine untergeordnete Rolle mit nur drei Studierenden. Die Hochschule Koblenz verzeichnet die meisten Studienanfänger ohne Abitur.



Neuer Höchstwert erreicht
Bundesweit stieg die Zahl der Hochschulabsolventen ohne (Fach-)Abitur auf 10.270 - ein neuer Rekord. Seit 2017 bewegte sich diese Zahl konstant zwischen 8.000 und 9.500 Personen. In Rheinland-Pfalz können Meister sowie Absolventen vergleichbarer Fortbildungen ohne Einschränkungen jedes Fach an jeder Hochschule studieren. Mit einer qualifizierten Berufsausbildung ist ein Studium an Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie fachgebunden an Universitäten möglich. Das CHE wird von der Bertelsmann Stiftung und der Hochschulrektorenkonferenz der Bundesländer unterstützt. (dpa/bearbeitet durch Red)


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