Pressemitteilung vom 20.03.2026 
Volles Haus in Höhn: M.U.T. setzt Zeichen gegen Rechtsextremismus und für Klimaschutz
Am 18. März 2026 versammelten sich rund 150 Gäste im Dorfgemeinschaftshaus von Schönberg, um sich mit den Auswirkungen rechtsextremer Strömungen auseinanderzusetzen. Die Initiative "M.U.T. für Höhn" hatte eingeladen, und die bekannte Autorin Annegret Held verlieh dem Abend eine besondere Note.
Höhn-Schönberg. Am Mittwochabend, dem 18. März, füllten etwa 150 Gäste das Dorfgemeinschaftshaus in Schönberg. Eingeladen hatte die Initiative "M.U.T. für Höhn", um über die Folgen rechtsextremer politischer Strömungen in der Region zu informieren. Die Westerwälder Autorin Annegret Held verzichtete auf Lesungen aus ihren Büchern und sprach stattdessen frei über ihre Verbundenheit zur Heimat. Ihre Rede, die auf persönlichen Erfahrungen und der eigenen Verantwortung basierte, fand großen Anklang beim Publikum, das sie mit stehenden Ovationen würdigte.
Inhaltlich wurden Themen wie Remigration, Klimaschutz, Politik für Reiche und die Vermeidung von USA-Verhältnissen behandelt. Dabei wurde auf die gesellschaftlichen Folgen von Remigrations-Forderungen, Gefahren für den Klimaschutz und die regionale Energieversorgung eingegangen. Auch die wirtschaftlichen Nachteile für Geringverdiener und den Mittelstand wurden thematisiert. Die Referenten warnten vor Entwicklungen, die Verhältnisse wie in den USA herbeiführen könnten.
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Die anschließende Diskussion zeigte weitgehende Einigkeit unter den Teilnehmern. Nur wenige kontroverse Wortmeldungen fanden statt, während die Mehrheit der Anwesenden ihre Zustimmung zu den geäußerten Standpunkten bekräftigte. Der Abend verdeutlichte, dass die Zivilgesellschaft in Höhn bereit ist, für ein tolerantes Miteinander einzustehen. Für das Jahr 2026 sind weitere Projekte der Initiative geplant. (PM/Red)
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