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Pressemitteilung vom 18.03.2026    

Dietmar Engelberth aus Hachenburg wird neuer Präses des Dekanats Westerwald

Das Evangelische Dekanat Westerwald hat einen neuen Vorsitzenden. Dietmar Engelberth wurde ohne Gegenstimmen zum Präses gewählt. Neben dieser Entscheidung wurden auf der Frühjahrssynode weitere wichtige Themen besprochen.

Der kommissarische Präses Dr. Axel Wengenroth übergibt dem neuen Präses Dietmar Engelberth symbolisch das Mikrofon für die Leitung der Frühjahrssynode. (Foto: Peter Bongard)

Westerwaldkreis. Dietmar Engelberth ist der neue Präses des Evangelischen Dekanats Westerwald. In der jüngsten Sitzung der Dekanatssynode, die einem Kirchenparlament ähnelt, wurde er ohne Gegenstimmen und mit drei Enthaltungen gewählt. Die Wahl markiert das Ende einer längeren Suche nach einem Nachfolger für Volker Siefert, der sein Amt im Herbst 2024 niedergelegt hatte. Bis zur Wahl übernahm Dekan Axel Wengenroth kommissarisch die Aufgaben des Präses.

Während der Frühjahrssynode im Evangelischen Gymnasium Bad Marienberg übergab Axel Wengenroth symbolisch das Mikrofon an Dietmar Engelberth, der daraufhin mit langem Applaus begrüßt wurde. Engelberth, ein 67-jähriger Rentner aus Hachenburg, freut sich auf die Zusammenarbeit in den verschiedenen Bereichen des Dekanats. Er sagte: "Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit kompetenten Menschen in den vielfältigen Bereichen unseres Dekanats: der Kirchenmusik, den Finanzen, der Gemeindepädagogik und vielen mehr. Ich freue mich aufs Lernen. Auf das gemeinsame Lernen mit Ihnen." Als Präses wird Engelberth künftig für die Führung der laufenden Geschäfte der Dekanatsverwaltung verantwortlich sein.

Ein weiteres Thema der Synode war das neue rheinland-pfälzische Bestattungsgesetz, das 2025 in Kraft tritt. Es erlaubt unter anderem die Abschaffung der Sargpflicht und ermöglicht neue Bestattungsformen wie das Verstreuen von Asche auf Privatgrundstücken oder Flussbestattungen in Rhein, Mosel, Saar und Lahr. Pfarrer Maic Zimmermann betonte die Bedeutung des Gesetzes: "Unsere Aufgabe als Pfarrpersonen ist es, die Menschen, mit denen wir unterwegs sind, in ihren Bedürfnissen ernst zu nehmen."



Haushalt beschlossen
Neben diesen inhaltlichen Themen befasste sich die Synode auch mit dem Haushalt. Der Doppelhaushalt für die Jahre 2026 und 2027 wurde mit zwei Enthaltungen und einer Nein-Stimme beschlossen. Stephan Keßler, stellvertretender Präses, äußerte sich dazu optimistisch, auch wenn die Mitgliederzahlen rückläufig sind. Zurzeit gehören 48.036 evangelische Christen zum Dekanat, etwa 1.300 weniger als im Vorjahr. Die finanziellen Prognosen für 2026 und 2027 seien vorsichtige Schätzungen, die voraussichtlich positiv ausfallen werden.

Die Eröffnungsbilanz nach dem Umstieg auf die Doppik liegt nun vor und wurde mit einer Enthaltung und einer Neinstimme angenommen. Das Eigenkapital des Dekanats beträgt rund 2,7 Millionen Euro, die Bilanzsumme etwa 3,2 Millionen Euro. (PM/Red)


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