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Pressemitteilung vom 13.03.2026    

Woche der Ausbildung: Ausbildungswege in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten

Vom Montag bis Freitag, 16. bis 20. März, veranstaltet die Bundesagentur für Arbeit die "Woche der Ausbildung", um junge Menschen und Unternehmen zusammenzubringen. Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen ist es wichtiger denn je, in die Ausbildung zu investieren.

Foto: KI-generiert

Nürnberg. Die wirtschaftliche Entwicklung hat auch Auswirkungen auf den Ausbildungsmarkt. Im letzten Berufsberatungsjahr wurden rund fünf Prozent weniger Ausbildungsstellen gemeldet als im Vorjahr, während etwa drei Prozent mehr Jugendliche einen Ausbildungsplatz suchten. Trotz rechnerisch mehr gemeldeter Ausbildungsstellen (494.109) als Bewerber (444.335) wird der Abstand zwischen Angebot und Nachfrage kleiner.

"Auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten bleibt Ausbildung eine zentrale Zukunftsinvestition. Die demografische Entwicklung und der steigende Fachkräftebedarf machen das immer deutlicher", erklärt Andrea Nahles, Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit. Sie betont, dass es wichtig sei, jungen Menschen Chancen zu eröffnen und Betriebe bei der Fachkräftesicherung zu unterstützen.

Ausbildung sichert Fachkräfte von morgen

Betriebe profitieren langfristig davon, ihren Fachkräftenachwuchs selbst auszubilden. Die Bundesagentur für Arbeit bietet Unterstützung durch Beratung und verschiedene Fördermöglichkeiten an. "Melden Sie Ihre Ausbildungsstellen bei der Bundesagentur für Arbeit und nutzen Sie auch Praktika oder Einstiegsqualifizierungen. Praktika bieten eine gute Möglichkeit, potenzielle Nachwuchskräfte kennenzulernen und frühzeitig für den eigenen Betrieb zu gewinnen", so Nahles.



Unterstützung für einen erfolgreichen Ausbildungsabschluss
Um eine erfolgreiche Ausbildung zu gewährleisten, bietet die Bundesagentur für Arbeit verschiedene Fördermöglichkeiten an, darunter die Assistierte Ausbildung (AsA), die Auszubildende bei fachlichen oder persönlichen Herausforderungen unterstützt. Auch für junge Menschen mit Behinderungen stehen spezielle Förderangebote zur Verfügung. Regionale Mobilität kann ebenfalls hilfreich sein, wenn Ausbildungsplätze nicht direkt vor Ort verfügbar sind. In solchen Fällen unterstützt die Bundesagentur beispielsweise mit einem Mobilitätszuschuss.

Eine gut überlegte Berufswahl ist entscheidend für den weiteren beruflichen Weg. Junge Menschen sollten sich frühzeitig mit ihren Interessen und beruflichen Möglichkeiten auseinandersetzen und die Beratungsangebote der Arbeitsagenturen nutzen. Weitere Informationen zur "Woche der Ausbildung" finden Interessierte auf der Webseite der Bundesagentur für Arbeit. (PM/Red)


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