Pressemitteilung vom 12.03.2026 
Warntag in Rheinland-Pfalz: Sirenen und Handy-Alarm auf dem Prüfstand
Am landesweiten Warntag hat Rheinland-Pfalz sein Warnsystem getestet. In einer groß angelegten Übung wurden Sirenen und Alarme auf Handys ausgelöst, um die Bevölkerung für den Ernstfall zu sensibilisieren.
Rheinland-Pfalz. Mit heulenden Sirenen und laut schrillenden Handys ist in Rheinland-Pfalz am landesweiten Warntag ein Probealarm ausgelöst worden. Innenminister Michael Ebling (SPD) betonte in einer Instagram-Story die Bedeutung der Sirenen: "Sie geben einen wichtigen Hinweis, zum Beispiel dann, wenn eine Katastrophe eingetreten ist, eine Katastrophe droht." Auch in Koblenz und Mainz waren die Sirenen zu hören, wie dpa-Reporterinnen berichteten. Auf Handys erschien der Text: "Probewarnung in Rheinland-Pfalz - Es besteht keine Gefahr."
Entwarnungen in der niedrigsten Warnstufe
Um 10.45 Uhr folgte eine weitere Push-Benachrichtigung als Entwarnung, diesmal jedoch ohne größere Geräusche. "Um die Geräuschbelastung zu reduzieren, werden hier Entwarnungen automatisch in der niedrigsten Warnstufe ausgegeben", heißt es dazu beim rheinland-pfälzischen Portal für Brand- und Katastrophenschutz. Auch die Sirenen waren erneut zur Entwarnung zu hören.
Im vergangenen Jahr wurde in Rheinland-Pfalz zum ersten Mal ein landesweiter Warntag aufgelegt. Er ergänzt jeden zweiten Donnerstag im März den bundesweiten Warntag im Herbst. Vergangenes Jahr hatten sich neben dem Land rund 40 Landkreise, kreisfreie Städte und Verbandsgemeinden beteiligt. Landespolitiker und Katastrophenschützer waren seinerzeit zufrieden mit dem Probealarm. (dpa/bearbeitet durch Red)
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