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Pressemitteilung vom 11.03.2026    

Trinkwasserkosten in Rheinland-Pfalz steigen deutlich

Die Kosten für Trinkwasser in Rheinland-Pfalz haben sich in den letzten zwei Jahrzehnten erheblich erhöht. Ein Blick auf die Entwicklung zeigt, was hinter diesem Anstieg steckt.

Trinkwasserversorgung. (Foto: Hendrik Schmidt/dpa)

Bad Ems. Die Trinkwasserkosten in Rheinland-Pfalz sind innerhalb von 20 Jahren stark gestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilte, zahlte ein Haushalt mit einem jährlichen Wasserverbrauch von 80.000 Litern im vergangenen Jahr rund 289 Euro. Zum Vergleich: Im Jahr 2005 lagen die Kosten noch bei etwa 177 Euro - ein Anstieg um 63 Prozent.

Der Preis für Trinkwasser setzt sich aus einer verbrauchsabhängigen Gebühr und einem verbrauchsunabhängigen Grundpreis zusammen. Während der Grundpreis je nach Kommune variiert, ist er insgesamt seit 2005 um 107 Prozent von 57 auf 118 Euro gestiegen. Im gleichen Zeitraum erhöhte sich die vom Verbrauch abhängige Gebühr um rund 42 Prozent von etwa 120 auf 170 Euro. Im Jahr 2025 zahlten Haushalte in Rheinland-Pfalz durchschnittlich 2,13 Euro für einen Kubikmeter (1.000 Liter) Trinkwasser, was weniger ist als der Preis für einen Kasten Mineralwasser.




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Instandhaltungskosten sind sehr hoch
Hintergrund des Preisanstiegs sind laut dem Statistischen Landesamt die hohen Instandhaltungskosten der Wasserwirtschaftsinfrastruktur. Dazu zählen unter anderem Brunnen, Wasserwerke, Regenrückhaltebecken und Kläranlagen, deren Aufbau, Betrieb und Unterhaltung mit erheblichen Kosten verbunden sind. Diese können regional variieren, abhängig von den jeweiligen Standortbedingungen. Mit einer Anschlussquote von 99,9 Prozent sind nahezu alle Einwohnerinnen und Einwohner in Rheinland-Pfalz an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen.
(dpa/bearbeitet durch Red)


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