Pressemitteilung vom 10.03.2026 
Vier Jahre Solidarität: Hachenburgs Engagement für ukrainische Geflüchtete
Seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs vor vier Jahren zeigt die Verbandsgemeinde Hachenburg beispiellosen Einsatz. Innerhalb kürzester Zeit wurden zahlreiche Hilfsmaßnahmen auf den Weg gebracht, um geflüchteten Menschen ein neues Zuhause zu bieten.
Hachenburg. Vor vier Jahren, mit dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine, begann eine humanitäre Herausforderung, der sich auch die Verbandsgemeinde Hachenburg stellte. Bereits elf Tage nach Kriegsbeginn trafen die ersten Geflüchteten am Rathaus ein. In einer bemerkenswerten Gemeinschaftsleistung wurden innerhalb kurzer Zeit zehn Unterkünfte mit rund 40 Schlafplätzen geschaffen. Verwaltung und Ortsgemeinden agierten schnell und effizient, unterstützt von einer breiten Welle der Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung. Private Wohnraumangebote, Sachspenden und persönliche Begleitungen waren Teil dieser Unterstützung.
Seit 2022 hat die Verbandsgemeinde mehr als 400 ukrainische Geflüchtete aufgenommen. Hinter diesen Zahlen stehen viele individuelle Geschichten und ebenso viele engagierte Helfer, die mit Einsatzfreude und Organisationstalent das Ankommen ermöglichten.
Mit persönlichem Einsatz Brücken gebaut
Der Arbeitskreis Integration und Asyl, unter der Leitung von Martin Fries, spielte eine zentrale Rolle. Im Fokus standen Sprachförderung, die Bereitstellung von Möbeln und Dingen des täglichen Bedarfs sowie die enge Begleitung im Alltag. Martin Fries betont: "Allen am Integrationsprozess Beteiligten kann es ein Ansporn sein, den in diesen Herausforderungen erlebten Zusammenhalt auch für die Zukunft zu bewahren."
Bürgermeisterin Gabriele Greis spricht im Namen der Verwaltungsleitung allen Engagierten Anerkennung aus: "Ein herzlicher Dank gilt neben den hauptamtlich Engagierten insbesondere den vielen Ehrenamtlichen in den Ortsgemeinden, die mit Zeit, Ideen und persönlichem Einsatz Brücken gebaut haben." Vier Jahre nach Kriegsbeginn bleibt die Lage in der Ukraine angespannt. Umso bedeutsamer seien das entstandene Netzwerk und das lebendige Miteinander vor Ort. (PM/Red)
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