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Nachricht vom 08.03.2026    

Aktualisiert: Meteoriten-Teile sorgen für Schäden in Rheinland-Pfalz

Eine spektakuläre Lichterscheinung am Himmel und anschließende Schäden an Gebäuden haben die Menschen in Rheinland-Pfalz in Alarmbereitschaft versetzt. Die Polizei berichtet von Einschlägen durch Meteoriten-Teile, die in mehreren Regionen des Bundeslandes festgestellt wurden.

Lichtspektakel - Teile eines Meteoriten beschädigen Häuser. Foto: Gianni Gattus/TNN/dpa

Koblenz. Meteoriten haben laut Polizei Schäden an Dächern und Häusern in Rheinland-Pfalz verursacht. Schadensmeldungen gibt es aus dem Hunsrück, der Eifel und aus Koblenz, wie ein Polizeisprecher mitteilte. "Heute Abend kam es gegen 19 Uhr im Koblenzer Stadtteil Güls zum Einschlag eines verglühten Himmelskörpers in das Dach eines Wohnhauses. Es wurde niemand verletzt", erklärte die Polizei in Koblenz. Feuerwehr und Polizei sind vor Ort. "Nach den uns vorliegenden Informationen besteht keine Gefahr mehr."

Wenn ein Asteroid auf die Erdatmosphäre trifft, zerfällt er oft in viele kleine Teile, von denen einige verglühen und andere auf der Erde landen. Diese Brocken werden als Meteoriten bezeichnet.

Die zunächst unbekannte Lichterscheinung hielt viele Menschen in weiten Teilen Westdeutschlands am Abend in Atem. In den sozialen Medien meldeten sich Augenzeugen aus Niedersachsen, Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das dortige Lagezentrum teilte am Abend mit, es gebe bislang keine Hinweise auf Schäden in NRW. Bürger berichteten von einem "hell leuchtenden Flugkörper mit kurzem Feuerschein" beziehungsweise einem "Feuerblitz am Himmel", teilte die Polizei in Kaiserslautern mit. Auch über eine Rakete sei spekuliert worden. Es gebe jedoch "keinerlei Hinweise auf ein sicherheitsrelevantes Ereignis".



Die Polizei in Stade in Niedersachsen teilte mit, dass Feuerwehr und Polizei der Absturz von möglichen Flugzeugteilen oder Teilen von Himmelskörpern gemeldet worden sei. Bei einem Großeinsatz der Feuerwehr mit Unterstützung durch einen Marinehubschrauber sei jedoch nichts gefunden worden. (dpa/bearbeitet durch Red)


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