Werbung

Pressemitteilung vom 06.03.2026    

Unternehmen im Visier: CEO-Fraud in Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz sind Unternehmen Ziel von Betrügern geworden, die sich als Führungskräfte ausgeben. Diese sogenannte CEO-Fraud-Masche zielt darauf ab, Mitarbeitende zur Überweisung großer Geldbeträge zu bewegen.

Symbolbild

Rheinland-Pfalz. Bei der Betrugsmasche CEO-Fraud geben sich Kriminelle als Führungskraft eines Unternehmens aus, um Mitarbeitende mit Zahlungsvollmacht zur Überweisung erheblicher Summen zu verleiten. Die Täter nutzen gefälschte E-Mails oder Telefonate und haben oft detaillierte Kenntnisse über die Organisationsstruktur des Unternehmens und dessen Bankverbindungen. Diese Informationen beziehen sie aus Wirtschaftsberichten, dem Handelsregister oder sozialen Netzwerken.

Aktuell werden häufig Mitarbeitende aus der Buchhaltung oder dem Rechnungswesen über WhatsApp kontaktiert. Die Betrüger treten unter der Identität einer Führungskraft auf und verwenden Fotos sowie andere erlangte Daten, um ihre falsche Identität glaubwürdig erscheinen zu lassen. Die Nachrichten setzen die Empfänger meist unter Zeitdruck, um die Zahlung hoher Geldbeträge zu erzwingen.

Handlungsempfehlungen für Geschäftsführende
Die Polizei rät Geschäftsführenden auf veröffentlichte Unternehmensinformationen zu achten und es zu vermeiden unnötige Details zu veröffentlichen. Außerdem wird empfohlen, Mitarbeitenden über CEO-Fraud zu informieren, sie zur Vorsicht und Überprüfung von ungewöhnlichen Transaktionsfragen zu ermutigen, sowie klare Abwesenheitsregelungen und interne Kontrollmechanismen festzulegen.



Besteht der Verdacht auf CEO-Fraud, können sich Betroffene an die örtliche Polizeidienstelle wenden und verdächtige Nachrichten über das Beschwerdeformular der Bundesnetzagentur melden.

Handlungsempfehlungen für Beschäftigte mit handelsrechtlicher Vollmacht
Beschäftigen wird geraten, ungewöhnliche Überweisungsaufträge sorgfältig zu überprüfen in dem sie sich beispielsweise Zahlungsaufforderungen direkt beim vermeintlichen Auftraggeber bestätigen lassen. Im Zweifelsfall sollten sie die jeweilige Person unter der bekannten Nummer angerufen werden, um sich den Sachverhalt bestätigen zu lassen. Zudem sollen sie sich an Sicherheitsverfahren halten und bei Druck nicht abweichen. Organisations-, Verfahrens- oder Sicherheitsinformationen des Tätigkeitsfeldes und Arbeitgebers sollen nicht in Sozialen Medien oder auf andere Weise preisgegeben werden.

Im Verdachtsfall wären Vorgesetzte, Revisions- oder andere interne Stellen direkt zu informieren. (PM/Red)


Mehr dazu:   Blaulicht  
Feedback: Hinweise an die Redaktion

WW-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Rheinland-Pfalz


Ersatzkassen fördern ambulante Hospizarbeit mit Millionenbetrag

In Rheinland-Pfalz erhalten die ambulanten Hospizdienste auch 2026 wieder Unterstützung von den Ersatzkassen. ...

Autowrack im Rhein: Ermittlungen nach Knochenfund von Menschen in Königswinter

Ein ungewöhnlicher Fund sorgt für Aufsehen in Königswinter. Nach der Bergung eines Autowracks aus dem ...

Abwechslungsreiches Wetter-Wochenende in Rheinland-Pfalz erwartet

Das bevorstehende Wochenende verspricht in Rheinland-Pfalz einen Mix aus Regen, Sonne und möglichen Gewittern. ...

Shamonda-Virus breitet sich in Rheinland-Pfalz aus

Ein neuer Erreger sorgt für Aufsehen in der Landwirtschaft von Rheinland-Pfalz. Das Shamonda-Virus, das ...

Streit um Kita-Finanzierung: Landeselternausschuss fordert neue Verhandlungen

Nach dem Scheitern der Verhandlungen über die Finanzierung freier Kitas in Rheinland-Pfalz wächst die ...

BGH-Urteil: TV-Signalweiterleitung in Seniorenheimen ohne Extra-Lizenz erlaubt

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass Betreiber von Seniorenwohnheimen Fernseh- und Hörfunksignale ...

Weitere Artikel


Frauen in Rheinland-Pfalz: Längeres Leben, weniger Chefposten

Am Sonntag, 8. März, wird weltweit der Internationale Frauentag begangen. Dies ist ein Anlass, einen ...

Sparkasse Westerwald-Sieg fördert musikalische Talente am Landesmusikgymnasium Montabaur

Die Sparkasse Westerwald-Sieg unterstützt auch in diesem Jahr das Landesmusikgymnasium Rheinland-Pfalz ...

Betrug nach Sterbefall: Polizei Westerburg warnt vor Masche

In Westerburg wurde ein Mann Opfer eines Betrugs, der auf perfide Weise persönliche Tragödien ausnutzt. ...

Sonnige Tage und frostige Nächte in Rheinland-Pfalz erwartet

Am Wochenende zeigt sich das Wetter in Rheinland-Pfalz von seiner frühlingshaften Seite, doch die Nächte ...

Einbruchversuch in Montabaur: Alarmanlage vertreibt Täter

Am Donnerstagabend (5. März) wurde ein Einfamilienhaus in Montabaur Ziel eines Einbruchversuchs. Der ...

Lkw-Brand im Industriegebiet Mülheim-Kärlich

Am Donnerstagnachmittag kam es in Mülheim-Kärlich zu einem Zwischenfall, der für Aufregung sorgte. Ein ...

Werbung